Fachbeiträge & Kommentare zu Unternehmen

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: Ar... / 2.2.5 Berichtspflichten für Arbeitgeber

Darüber hinaus regelt die Richtlinie in den Art. 9 ff. umfassende Informations- und Berichtspflichten der Arbeitgeber über das bei ihnen bestehende Entgeltgefälle. Die Regelungen führen dazu, dass Arbeitgeber sich öffentlich selbst gewissermaßen "an den Pranger stellen müssen", wenn sie eine zu hohe (> 5 %) "Gender–Pay-Gap" in ihren Unternehmen haben. Insbesondere müssen Arbe...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: So... / 4.1 Künstler und Publizisten

Die nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz abgabepflichtigen Unternehmen (z. B. Verlage, Galerien, Theater und Orchester) haben aus den Entgelten, die sie an selbstständige Künstler und Publizisten zahlen, eine Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse zu entrichten.[1] Der Abgabesatz zur Künstlersozialversicherung beträgt ab 2026 4,9 %.[2] Die Erfüllung der Melde-...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: Ar... / 1.5.1 Allgemeines

Die Bundesregierung hat am 3.9.2025 den Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Stärkung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentenstärkungsgesetz II)[1] vorgelegt. Der Bundestag hat das Gesetz am 5.12.2025 in der gegenüber dem ursprünglichen Entwurf geänderten Ausschussfassung beschlossen[2], der Bundesrat hat am 19.12.2025 dem Gesetz zugestimmt. Die Neuregelung entspric...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: Lo... / 6.2 Steueränderungsgesetz 2025

Im Dezember 2025 haben der Bundestag und der Bundesrat das Steueränderungsgesetzes 2025 beschlossen. Das Gesetz enthält verschiedene Einzelmaßnahmen, mit denen die Bürger und Unternehmen entlastet werden sollen. Aus lohnsteuerlicher Sicht ist vor allem auf folgende Änderungen hinzuweisen: 6.2.1 Erhöhung Übungsleiterfreibetrag und Ehrenamtspauschale Um das Ehrenamt zu stärken, w...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kurzarbeit: Einführung und ... / 2 Wirtschaftsausschuss – Unterrichtung und Beratung

Der Wirtschaftsausschuss ist rechtzeitig und umfassend über alle Daten zu unterrichten, die für und gegen die Kurzarbeit sprechen.[1] Mit ihm ist zu beraten, ob die Einführung von Kurzarbeit zweckmäßig ist. Entscheidungsrechte stehen dem Wirtschaftsausschuss nicht zu, sodass er die von der Geschäftsleitung geplanten Maßnahmen nicht verhindern kann. Zum Zeitpunkt der Beteiligu...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: So... / 5.3 Neuer steuerlicher Datenaustausch für Privatversicherte

Zum 1.1.2026 wurde ein neuer Datenaustausch zwischen den Unternehmen der privaten Kranken- und Pflegeversicherung, der Finanzverwaltung und den Arbeitgebern im Rahmen des Lohnsteuerabzugsverfahrens eingeführt, damit die Sozialversicherungsbeiträge steuerlich berücksichtigt werden können. Darüber hinaus werden die Daten von den Arbeitgebern benötigt, um die Beitragszuschüsse z...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: So... / 5.7 Änderung bei der Sofortmeldepflicht

Arbeitgeber bestimmter Branchen sind verpflichtet, Beschäftigungen spätestens bei deren Aufnahme per Sofortmeldung elektronisch an die Datenstelle der Rentenversicherung zu melden.[1] Davon betroffen sind folgende Branchen: Baugewerbe, Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe, Personenbeförderungsgewerbe, Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe, Schaustellergewerbe, Gebäudereinig...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: Ar... / 2.2.8 Fazit

Die Entgelttransparenzrichtlinie stellt die Arbeitgeber vor neue Herausforderungen. Abgesehen von dem hiermit verbundenen Bürokratieaufwand trägt der Arbeitgeber jetzt eine eigene Verantwortung dafür, dass es in seinem Unternehmen zu keinen Ungleichbehandlungen bei gleichwertiger Arbeit wegen des Geschlechts kommt. Er kann sich jetzt nicht mehr darauf zurückziehen, dass die V...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: So... / 5.13 Keine erneute Abgabe von Initialmeldungen

2024 waren Arbeitgeber dazu verpflichtet über ihre Entgeltabrechnungsprogramme per Datensatz Betriebsdatenpflege (DSBD) Initialmeldungen mit dem Abgabegrund "09" und der Kopplungsinformation von Unternehmensnummer und Betriebsnummer zu übermitteln. Diese Informationen sind von allen Unternehmen erforderlich, um das Unternehmensbasisdatenregister aufbauen zu können. 2024 wurde...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: Ar... / 2.1.1 Allgemeines

Am 6.8.2025 hat die Bundesregierung den Entwurf eines Tariftreuegesetzes beschlossen.[1] Dadurch sollen Wettbewerbsnachteile von tarifgebundenen Unternehmen, die regelmäßig höhere Personalkosten haben, bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen des Bundes beseitigt werden. Indirekt soll dieses Gesetz auf diese Weise auch die Tarifautonomie stärken. Zentrale Regelungen sind di...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Steueränderungsgesetz 2025 / 2.9 Klarstellung zur Pauschalierungsmöglichkeit bei Betriebsveranstaltungen, § 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EStG

Entgegen seiner bisherigen Rechtsprechung hat der BFH entschieden, dass eine Betriebsveranstaltung i. S. d. § 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EStG auch dann vorliegt, wenn sie nicht allen Angehörigen eines Betriebs oder eines Betriebsteils offensteht. Der BFH begründet dies damit, dass das Tatbestandsmerkmal "Betriebsveranstaltung" in § 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EStG der Legaldefinition...mehr

Lexikonbeitrag aus Steuer Office Kanzlei-Edition
Fahrzeuglieferung (innergem... / 3.3 Verpflichtung zur gesonderten Meldung an das Bundeszentralamt für Steuern

Seit dem 1.7.2010 sind sowohl gewerbliche Händler[1] als auch gelegentliche Fahrzeuglieferer[2] bei der Lieferung neuer Fahrzeuge an Abnehmer ohne USt-IdNr. eines anderen Mitgliedstaats verpflichtet, die in einem Kalendervierteljahr getätigten steuerfreien Umsätze mit detaillierten Angaben an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden. Rechtsgrundlage ist die Fahrzeuglieferu...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Schwierige Mandantentypen i... / 6.1 Beschreibung des Mandantentyps

Der jammernde Mandant – auch bekannt als der Nörgler oder Klagende – kommt nicht mit lautem Zorn, sondern mit dauerhaftem Gejammer und Gezeter daher. Verhalten Er findet in nahezu jeder Situation etwas Negatives und teilt das auch ausführlich seinem Gegenüber mit. Egal, ob es um seine persönliche steuerliche Belastung, die allgemeine Wirtschaftslage oder das Kanzleihonorar geh...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Schwierige Mandantentypen i... / 7.5 Konkrete Beratungshinweise für Kanzleien

Tipp 1: Klare Honorarpolitik definieren. Entwickeln Sie – idealerweise schriftlich – eine Honorarpolitik, die Sie Mandanten kommunizieren können. Darin kann z. B. stehen: "Wir berechnen nach StBVV/Zeithonorar, orientieren uns aber am Nutzen für den Mandanten." Zeigen Sie, dass Sie dem Thema Preis einen Platz geben, und auch, dass es fair zugeht. Tipp 2: Keine Angst vor Honora...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Schwierige Mandantentypen i... / 1.3 Spezifische Herausforderungen für die Honorargestaltung

Ein Alleswisser-Mandant stellt auch bei der Honorarfrage besondere Herausforderungen. Da er meint, viele Aufgaben eigentlich selbst zu beherrschen, neigt er dazu, den Wert der Beratungsleistung zu unterschätzen. Er könnte argumentieren, bestimmte Arbeiten seien "doch nur Routine" oder" in 5 Minuten erledigt". Entsprechend kritisch begutachtet er Rechnungen und fragt detailli...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: Ar... / 1.1.1 Allgemeines

Die in Kurzform "KI-Verordnung" (KI-VO) genannte Verordnung (EU) 2024/1689 vom 13.6.2024 tritt stufenweise seit dem 2.2.2025 in Kraft. Ihr Ziel ist die Einführung einer vertrauenswürdigen und menschenzentrierten Künstlichen Intelligenz (KI) in der EU, wie sich aus Art. 1 Abs. 1 KI-VO ergibt. Ein zentrales Element ist dabei der risikobasierte Ansatz: KI-Systeme werden nicht na...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: So... / 5.12 Bezugsdauer Kurzarbeitergeld

Zum 1.1.2025 ist aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld per Rechtsverordnung von 12 auf bis zu 24 Monate ausgedehnt worden. Auch für das Jahr 2026 wurde die Bezugsdauer per Rechtsverordnung ausgedehnt. .[1] Mit der Verordnung wird die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld auf bis zu 24 Monate, längstens bis zum 31.12.20...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Steueränderungsgesetz 2025 / 3.3 Photovoltaikanlagen als steuerlich unschädliche Betätigung, § 58 Nr. 11 AO

Nach der neu einzufügenden Vorschrift gilt eine Betätigung einer Körperschaft als steuerlich unschädlich, wenn sie Mittel für die Errichtung und den Betrieb von Photovoltaikanlagen und anderen Anlagen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz verwendet, soweit es sich dabei nicht um den Hauptzweck der Körperschaft handelt. Die Einspeisung von nicht selbst verbrauchtem Strom begrün...mehr

Beitrag aus Haufe TV-L Office Premium
Jahreswechsel 2025/2026: Ar... / 3.3 Die Entgeltabrechnung als elektronisches Dokument

BAG, Urteil v. 28.1.2025, 9 AZR 48/24 Problemstellung: Nach § 108 Abs. 1 Satz 1 Gewerbeordnung (GewO) hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer bei Zahlung des Arbeitsentgelts eine Abrechnung in Textform zu erteilen. Im vorliegenden Fall stellte sich die Frage, ob der Arbeitgeber diesen Anspruch korrekt erfüllt, wenn er die Entgeltabrechnungen auf digitalem Weg über einen externen ...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Kurzarbeit: Einführung und ... / 1.2 Abschluss einer Betriebsvereinbarung

Ist eine tarifvertragliche Regelung nicht vorhanden, kommt als Rechtsgrundlage eine Betriebsvereinbarung in Betracht; das ist für die Einführung von Kurzarbeit eine zweckmäßige Form, weil eine Betriebsvereinbarung für alle Arbeitnehmer, die vom Geltungsbereich des BetrVG erfasst werden, unmittelbar und zwingend gilt.[1] Eine Betriebsvereinbarung zur Einführung von Kurzarbeit...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 2.2.5 Zahlungen hybrider Unternehmen

2.2.5.1 § 4k Abs. 2 EStG: Zahlungen eines hybriden Unternehmens oder fiktive Zahlungsvorgänge bei Betriebsstätten Die den Aufwendungen entsprechenden Erträge unterliegen aufgrund der vom deutschen Recht abweichenden steuerlichen Behandlung des Steuerpflichtigen im Staat des Gläubigers der Erträge oder aufgrund einer vom deutschen Recht abweichenden steuerlichen Beurteilung vo...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Die europäische Verpackungsverordnung PPWR: Hintergründe, Chancen und Pflichten für Unternehmen

Zusammenfassung Überblick Die steigende Menge an Verpackungsmüll ist ein zunehmendes Problem. Die Europäische Union will dieses mit der neuen Verpackungsverordnung PPWR angehen. Doch was unterscheidet die neue Verordnung von der bislang gültigen Verpackungsrichtlinie? Und wer ist davon betroffen? In diesem Beitrag blicken wir auf Hintergründe, Umsetzung und Best Practices. Ge...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 2.2.5.2 § 4k Abs. 3 EStG: Zahlungen an hybride Unternehmen und unberücksichtigte Betriebsstätten, Zuordnungskonflikte bei Betriebsstätten und umgekehrt hybride Gestaltungen

§ 4k Abs. 3 EStG setzt Art. 9 Abs. 2 Buchst. a i. V. m. Art. 2 Abs. 9 Unterabs. 1 Buchst. b (reverse hybrids), Buchst. c (diverted branch payments) und Buchst. d (disregarded branch structures) der ATAD-RL um. Mit dieser Auffangregelung sollen insbesondere Konstellationen von weiteren D/NI-Inkongruenzen erfasst werden, die nicht bereits nach § 4k Abs. 1 und Abs. 2 EStG besei...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 2.1.4 Mitteilungspflichten multinationaler Unternehmen (Country by Country Reporting – CbCR)

2.1.4.1 Überblick Mit der Norm des § 138a AO erfolgte eine Umsetzung des BEPS Aktionspunkts 13. Dieser sieht neben den vorgenannten standardisierte Dokumentationsanforderungen im Bereich der Verrechnungspreise für multinational tätige Unternehmen den Austausch länderbezogener Berichte zwischen den teilnehmenden Staaten vor. Für den internationalen Austausch wurde hierzu der E...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Bedarfsbewertung: Anlage Ve... / 2.4 Ertragswert des Betriebs bzw. der Gesellschaft

In Zeile 45 ergibt sich nun der endgültige Ertragswert. Dieser ermittelt sich aus dem Ertragswert aus Zeile 37 und der Summe aus Zeile 44.mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 2.1.7 Überlagerung durch das Handelsrecht – Ertragsteuerinformationsbericht

Während § 138a AO i. V. mit der Transparenz-Richtlinie sowie im Einklang mit der OECD-Empfehlung zum CbCR lediglich eine Berichterstattung gegenüber der Steuerbehörde im Ansässigkeitsstaat bzw. Betriebsstättenstaat vorsieht, verpflichtet dieRichtlinie zur Änderung der EU-Bilanzrichtlinie (Richtlinie 2013/34/EU)[1] die Unternehmen, einen konsolidierten Ertragsteuerinformation...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 2.2 Das Engagement der Zivilgesellschaft für Umweltthemen steigt

Umweltorganisationen, Aktivisten und sogar die breite Bevölkerung üben zunehmend Druck auf Unternehmen aus, verantwortungsbewusster mit Ressourcen umzugehen und nachhaltigere Verpackungslösungen zu entwickeln. Diese Bewegung wird durch soziale Medien und öffentliche Kampagnen verstärkt, wodurch das Bewusstsein für die Umweltauswirkungen von Verpackungsmaterialien erheblich g...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 3.3 Die wichtigsten PPWR-Anforderungen

Wenn die neue Verpackungsverordnung in Kraft tritt, gelten auch die zentralen Regeln zur Prüfung der Verpackungskonformität. Diese Vorgaben ergeben sich insbesondere aus den Artikeln 5 bis 12 der PPWR-Verordnung (RL (EU) 2025/40). Welche Übergangsfristen im Einzelnen gelten, hängt jeweils von den Bestimmungen dieser Artikel ab. Nachhaltigkeitsanforderungen Gemäß Artikel 5 der ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 3.1.4 Kommissionärsmodell

Ein Kommissionär wird künftig grundsätzlich als abhängiger Vertreter behandelt, wenn dieser seine Tätigkeit "exclusively or almost exclusively" für verbundene Unternehmen "for the transfer of ownership…" or "for the provision of services" ausübt.[1] Nach dem BEPS-Bericht zu Aktionspunkt 7 gilt eine Person als unabhängiger Vertreter, wenn sie im Rahmen ihrer gewöhnlichen Gesch...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 4.2 Schritt 2: Umsetzungsplan

Die Entwicklung einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie für Verpackungen ist ein entscheidender Schritt, um die Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung PPWR zu erfüllen und gleichzeitig langfristig ökologische und wirtschaftliche Vorteile zu sichern. Eine solche Strategie muss klar strukturierte Ziele und Maßnahmen umfassen, die in erster Linie auf Nachhaltigkeit, Ress...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 4.5 Schritt 5: Evaluierung und Optimierung

Eine effektive Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) erfordert nicht nur kurzfristige Anpassungen, sondern auch kontinuierliche Evaluierung, Forschung und Entwicklung, um langfristig den Anforderungen gerecht zu werden und nachhaltige Verpackungslösungen zu optimieren. Unternehmen sollten regelmäßig Fortschritte überprüfen, Entwicklungen des Gesetzes und dessen Anfor...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 4.3 Schritt 3: Kooperation mit Partnern

Eine erfolgreiche Umsetzung der Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) hängt stark von der Zusammenarbeit mit Lieferanten, Partnern und Kunden ab. Um die Kreislaufwirtschaft zu fördern und nachhaltige Verpackungslösungen zu implementieren, ist es sehr wichtig und entscheidend, dass Unternehmen ihre Lieferketten überprüfen, Partnerschaften aufbauen und Kunden in de...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 3.1.2 Anti-Fragmentierungsregelungen

Die Verteilung von Geschäftstätigkeiten auf verschiedene, einander nahestehende Gesellschaften (so, dass jede Gesellschaft nur vorbereitende oder Hilfstätigkeiten erbringt) umgeht nicht den Status einer Betriebsstätte[1]. Die Vorschrift soll verhindern, dass eng verbundene Unternehmen die Ausnahmebestimmungen des Absatzes 4 (Hilfs-/Nebentätigkeit) missbrauchen, indem sie ein...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Bedarfsbewertung: Anlage Ve... / 1.6 Folgen von Umwandlungsvorgängen für das vereinfachte Ertragswertverfahren

Ist im Anschluss an einem Umwandlungsvorgang eine Bewertung nach dem Ertragswertvorgängen vorzunehmen, so gilt Folgendes: Bewertung des aufnehmenden Unternehmens: Ist das aufnehmende Unternehmen zuvor keiner Geschäftstätigkeit nachgegangen, kann dieses grundsätzlich im vereinfachten Ertragswertverfahren bewertet werden. Dies gilt sowohl für Gesellschaften, die schon längere Ze...mehr

Beitrag aus Haufe Steuer Office Excellence
Bedarfsbewertung: Anlage Ve... / 2.1 Ermittlung des Jahresertrags (Zeilen 2 bis 35)

In Zeile 3 ist anzugeben, welche Wirtschaftsjahre bei der Ermittlung des nachhaltig erzielbaren Jahresertrags zu Grunde gelegt werden. Dabei ist Folgendes zu beachten: Hat sich im 3-Jahreszeitraum der Charakter des Unternehmens nach dem Gesamtbild der Verhältnisse nachhaltig geändert, so ist ein verkürzter Ermittlungszeitraum zugrunde zu legen. Die Summe der Betriebsergebnis...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 5 Fazit und Ausblick

Abschließend kann definitiv an dieser Stelle nochmals gesagt werden, dass nachhaltige Verpackungen eine Vielzahl von Vorteilen für Unternehmen und die Umwelt bieten. Einerseits reduzieren sie den Einsatz von Rohstoffen und minimieren Abfall, was sowohl die Betriebskosten senken als auch die Ressourceneffizienz verbessern kann. Unternehmen, die auf wiederverwendbare oder recyc...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Die europäische Verpackungs... / 4 PPWR in der Praxis – Handlungsempfehlungen für Verpackungshersteller und Produktverkäufer

Die Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung stellt die Branche vor erhebliche Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Post-Consumer-Rezyklaten. Die regulatorisch geforderten Mindesteinsatzquoten für Rezyklate und die damit einhergehende, zunehmende Marktnachfrage führen zu einem signifikanten Anstieg des Bedarfs an PCR-Materialien. Das sollten Ve...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 2.1.4.3 Vordrucke und Zweifelsfragen zum CbCR

Die OECD schlägt die Verwendung der nachfolgenden Muster vor: In der Praxis sind bereits folgende Zweifelsfragen zum CbCR aufgetreten: Bedeutet die Formulierung "…ausgehend vom Konzernabschluss...", dass nur der Konzernabschluss als Datenquelle zugelassen ist? Hierzu ist anzumerken, dass bereits nach den OECD-Anmerkungen wahlweise auch Einzelabschlüsse, andere regulatorische A...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / Zusammenfassung

Überblick Durch die Implementierung eines nachhaltigen Verpackungsmanagements können Unternehmen sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile erzielen, etwa durch die Reduzierung von Abfallentsorgungskosten, die Optimierung der Logistik und den Aufbau eines positiven Markenimages. In diesem Beitrag werden zahlreiche Gründe (Kapitel 2 und 3) und konkrete Möglichkeiten (Ka...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Internationales Steuerrecht... / 7.3.2 Einschränkungen der Steuerfreistellung durch Aktivitätsklauseln

Aktivitätsklauseln sollen die Verlagerung von "privaten Einkünften" wie Kapitalanlageeinkünften in begünstigte, freigestellte gewerbliche Einkünfte verhindern. Diese Klausel findet sich daher fast nur im Verhältnis zu "Niedrigsteuerstaaten". Ca. 2/3 der deutschen DBA[1] enthalten Aktivitätsklauseln, die für Betriebsstätteneinkünfte, bewegliches und unbewegliches Vermögen diese...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 3.1.3 Ständiger Vertreter – Wegfall der Notwendigkeit einer Abschlussvollmacht

Auch umfassende Vorbereitungshandlungen können eine Vertreterbetriebsstätte begründen.[1] Ein Unternehmen eines Vertragsstaats wird dabei ungeachtet der Absätze 1 und 2 (d. h. ohne feste Geschäftseinrichtung) so behandelt, als verfüge es im anderen Vertragsstaat über eine Betriebsstätte, wenn in diesem Vertragsstaat eine Person für das Unternehmen gewöhnlich tätig ist. Dabei ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Internationales Steuerrecht... / 14.2.9 Noch nicht abgeschlossene Projekte auf EU-Ebene

Hervorzuheben ist das Paket "Unternehmen in Europa: Rahmen für die Unternehmensbesteuerung" verkürzt auch "BEFIT" genannt (Business in Europe: Framework for Income Taxation) mit seinen drei Richtlinienvorschlägen: Verrechnungspreisgestaltung (EU-Kommission, Vorschlag vom 12.09.2023 für eine Richtlinie über die Verrechnungspreisgestaltung – COM(2023) 529 final. hauptsitzbasiert...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Internationales Steuerrecht... / 7.3.7.4 Atypisch stille Beteiligungen an ausländischen Kapitalgesellschaften

Die Gestaltung "atypische Beteiligung" an einer ausländischen Kapitalgesellschaft wurde in der Vergangenheit einerseits gewählt, um die zivilrechtliche Haftung zu begrenzen (Rechtsform Kapitalgesellschaft), andererseits aber auch, um steuerlich den Verlustabzug nach § 2a Abs. 3 EStG bis 1999 in Anspruch nehmen zu können (Rechtsform: Mitunternehmerschaft). Des Weiteren kann s...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 4.1 Schritt 1: Bestandsaufnahme und Analyse

Um die Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) erfolgreich umzusetzen, ist es enorm wichtig in erster Linie eine gründliche Bestandsaufnahme und Analyse der aktuellen Verpackungen und Verpackungssysteme durchzuführen. Dieser Schritt bildet die Basis für alle nachfolgenden Maßnahmen zur Verbesserung und Anpassung der Verpackungsprozesse. Im ersten Schritt geht es da...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Umsetzung von BEPS in Deuts... / 2.13 Auswirkungen der Rechtsprechungsänderung

Die Aufgabe der Rechtsprechung zur Sperrwirkung des Art. 9 OECD-MA gegenüber § 1 AStG betrifft m. E. nur diesen Aspekt, nicht jedoch andere Fälle einer Sperrwirkung. Es war und ist z. T. auch noch streitig, welches Verhältnis die (deutschen) Regelungen zur verdeckten Gewinnausschüttung zu Art. 9 OECD-Musterabkommen haben. Beide Regelungen führen dazu, dass ein Fremdvergleich ...mehr

Beitrag aus Haufe Finance Office Premium
Internationales Steuerrecht... / 13 Außensteuergesetz

Betroffen sind folgende Themenbereiche in Zusammenhang mit Steuergestaltungen in Niedrigsteuerländern: Auswanderung Einbringung einer wesentlichen Beteiligung in ein ausländisches Unternehmen unangemessene Preisgestaltung zwischen verbundenen Unternehmen (Verrechnungspreisproblematik) Der Sachverhalt betrifft eine Kapitalgesellschaft in einem Niedrigsteuerland, die nicht ausschü...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 2.1 Umgang mit den Ressourcen und negative Umweltauswirkungen

Die zunehmende Menge an Verpackungsmüll, der steigende Kunststoffverbrauch und -abfall, der regulatorische Druck und die wachsende Nachfrage der Verbraucher nach umweltfreundlichen Lösungen sind zentrale Treiber, warum Unternehmen nachhaltigere Verpackungen einsetzen sollten. Unternehmen, die sich proaktiv mit diesen Themen auseinander setzen, können nicht nur ihre Umweltaus...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 1.2 Acht Grundsätze für nachhaltigere Verpackungen

Die acht zentralen Prinzipien für nachhaltigere Verpackungen sind hier zusammengefasst: Effizienz: Versuche, Verpackungen ganz zu vermeiden, wenn möglich, oder zumindest bestimmte Komponenten einzusparen. Dies bedeutet, dass unnötige Verpackungselemente weggelassen werden sollten, um Ressourcen zu schonen. Ziel ist es, nur das absolute Minimum an Verpackungsmaterial zu verwen...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 2.3 Gesetzliche Regularien

Gesetze und Vorschriften für nachhaltige Verpackungen sind von entscheidender Bedeutung, um den Übergang zu einer nachhaltigeren Wirtschaft zu beschleunigen. Sie tragen nicht nur zum Schutz der Umwelt und zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei, sondern schaffen auch einheitliche Standards für Unternehmen, fördern Innovationen und unterstützen den Übergang zu einer Kreislaufw...mehr

Beitrag aus Haufe Sustainability Office
Verpackungsmanagement: Grun... / 4.4 Schritt 4: Mitarbeitendenschulung

Eine gezielte Schulung der Mitarbeitenden und ein gestärktes Bewusstsein für nachhaltiges Verpackungsmanagement sind ebenso entscheidende Schritte, um die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) erfolgreich umzusetzen und eine Kultur der Nachhaltigkeit im Unternehmen zu verankern. Durch Schulungen und die Förderung von Nachhaltigkeitsinitiativen kann das Engagement der Belegschaft g...mehr