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DGUV Information 204-007: Handbuch zur Ersten Hilfe / Schock

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Der Begriff Schock wird ganz allgemein für Störungen des Kreislaufes verwendet. Oft wird der Schock auch als Kollaps oder Kreislaufkollaps bezeichnet.

Symptome

Betroffene sehen sehr blass aus und sind oft sehr unruhig und nervös, haben Angst.
Sie zittern und fühlen sich geschwächt, viele hält es nicht auf den Beinen, sie müssen sitzen oder sie liegen bereits am Boden.
Die Haut fühlt sich kalt an, sie ist oftmals schweißnass und Betroffene frieren, ihnen ist kalt.
Der Puls ist schwach und beschleunigt.

So helfen Sie richtig

Notruf/Alarmieren Sie den Rettungsdienst.
Zuwendung und ständige Betreuung sind zunächst das Wichtigste.

Decken Sie die Betroffenen sofort der Witterung entsprechend warm zu. Ideal ist die Rettungsdecke aus dem Verbandkasten (ggf. mit Pflaster fixieren). Sie ist groß genug, um betroffene Personen auch zum Boden hin vor dem Auskühlen zu schützen. Natürlich kann auch eine Wolldecke oder warme Kleidung verwendet werden.

Abbildung kann aus Gründen des Urheberrechts nicht dargestellt werden.
Lagern Sie Betroffene mit leicht (ca. 20cm) erhöhten Beinen. Dies unterstützt den Kreislauf.
Bleiben Sie bei Betroffenen und betreuen Sie sie.

Ein Schock kann viele Ursachen haben, da mit dem Begriff eine schwere Kreislaufstörung mit Blutmangel am Herzen bezeichnet wird.

Daher ist naheliegend, dass u.a. ein größerer Blutverlust bei äußeren aber auch bei inneren Verletzungen zum Schock führen kann.

Plötzliches Erschrecken, Angst, Schmerzen usw. können durch nervöse Fehlsteuerung der Blutgefäße einen Schock auslösen. Der gängige Begriff für diese Art der Kreislaufstörung ist "Kollaps". Unfallbeteiligte können so reagieren, ohne selbst verletzt zu sein, daher spricht man umgangssprachlich von "geschockt sein".

Ein Schock kann auch dann auftreten, wenn der Kreislauf durch große...

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