06.11.2013 | Wirtschaftsexperten

Union und SPD wollen Firmenforschung fördern

Die künftigen Koalitionäre wollen Firmenforschung fördern.
Bild: Haufe Online Redaktion

Steuerbonus bei der Firmenforschung, Zuschüsse für Existenzgründer und Bürgerfonds beim Breitbandausbau: Union und SPD wollen in der Wirtschaftspolitik mit wenig Steuergeld viel erreichen.

Durch Anreize für Firmen und Investoren sollen neue Arbeitsplätze und Wachstum entstehen. Mit dem Einstieg in eine steuerliche Förderung soll die Forschung in Unternehmen belohnt werden. Der Co-Vorsitzende der AG Wirtschaft, Hubertus Heil (SPD), sagte in Berlin: "Die Wirtschaftspolitiker sind der Meinung, dass man dieses Instrument beginnen sollte."

Förderung nur für KMU 

Der Steuerbonus bei der Forschung soll jedoch auf kleine und mittelgroße Firmen beschränkt werden, "um da keine Illusionen bei Großkonzernen zu wecken", meinte Heil. Es seien vier bis fünf Modelle im Gespräch. Vielleicht tauche im Koalitionsvertrag auch nur eine verlässliche politische Verabredung auf, die im Haushalt abgedeckt sein müsse. Die Arbeitsgruppen-Chefin der Union, Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), betonte, Forschung sei ein Schlüsselthema, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Steuererleichterungen für Wagniskapital 

Union und SPD wollen dabei auch die Gründung von Firmen erleichtern. So soll es mehr Unterstützung für Geschäftsideen in der Internetwelt (Startups) geben. Im Gespräch sind Steuererleichterungen bei Wagniskapital, um Geldgeber anzulocken. Berlin solle zur europäischen Startup-Hauptstadt werden, sagte die Berliner Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU). Grundsätzlich soll der Zuschuss für Existenzgründer als gesetzliche Pflichtleistung wieder eingeführt werden.

 

Schlagworte zum Thema:  Forschung, Forschung und Entwicklung, Startup, Risikokapital, Existenzgründung, Steuerentlastung

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