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US-Konzerne hängen die Europäer ab

Die Top-Konzerne der USA hängen die Europäer bei Umsatz und Gewinn ab.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die großen US-Konzerne haben ihre europäischen Wettbewerber im ersten Halbjahr sowohl bei Umsatz und als auch bei Gewinn überrundet. Während die Umsätze der 300 größten europäischen Firmen stagnierten, stiegen die gemeinsamen Erlöse der US-Konzerne um fünf Prozent, wie die Wirtschaftsberatung Ernst & Young (EY) errechnete.

Gut 80 Prozent der US-Firmen verzeichneten im ersten Halbjahr wachsende Umsätze, in Europa war es nur etwa die Hälfte (52 Prozent). Grund sei unter anderem die Ukrainekrise, aber auch die schwache Entwicklung in Russland sowie die nach wie vor schwächelnde Konjunktur in Europa. "Der Abstand zwischen den US-Unternehmen und den europäischen Konzernen wird immer größer", stellt EY-Partner Markus Thomas Schweizer fest.

Auch bei Marge haben die Amerikaner die Nase vorn

Dass die europäischen Firmen nicht noch schlechter abschneiden, verdanken sie ausgerechnet den russischen Konzernen. Die konnten wegen des schwachen Rubels ihre Umsätze um 18 Prozent steigern. Zumindest konnten die europäischen Topkonzerne ihre Profitabilität verbessern. Im Durchschnitt lag die Marge beim Gewinn vor Steuern - also der Anteil des Gewinns am Umsatz - bei 9,4 Prozent nach 9,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die US-Konzerne hatten aber auch hier die Nase vorn mit einer Marge von 12,1 Prozent. Der Abstand werde in einigen Branchen inzwischen beunruhigend groß, so Schweizer.

Apple verzeichnet den höchsten Gewinn

Den höchsten Gewinn aller 600 untersuchten Konzerne verzeichnete Apple mit umgerechnet 22,7 Milliarden Euro. Unter den verschiedenen Industrien stach sowohl in den USA als auch in Europa die Pharma- und Biotechbranche hervor. Volkswagen nahm in Europa Platz acht unter den gewinnträchtigsten Firmen ein.

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Schlagworte zum Thema:  Wettbewerb, USA, Konjunktur

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