| Reindustrialisierung

USA werden zur Lokomotive für deutsche Wirtschaft

Die Reindustrialisierung der USA kurbelt die deutsche Wirtschaft an.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Reindustrialisierung der USA entwickelt sich nach einer Studie von  Bain & Company zu einem Konjunkturmotor für die deutsche Wirtschaft.

Dank der Reindustrialisierung des Landes werde sich die traditionell starke Stellung deutscher Industrieunternehmen in Branchen wie dem

Maschinen- und Anlagenbau in den kommenden Jahren beim Export in die USA besonders auszahlen, erklärte die Managementberatung Bain & Company  bei der Vorlage ihrer Studie "Go West!".

Traditionelle Stärken

Kein anderes OECD-Land ziehe größere Vorteile aus der Renaissance der Fertigung und der Rückkehr produzierender Betriebe in die größte Volkswirtschaft der Welt. Die Experten begründen das damit, dass US-Unternehmen für den Wiederaufbau und die Modernisierung ihrer Produktionsstätten vor allem Maschinen und Anlagen oder Zulieferteile benötigten: "Und gerade in diesen Bereichen sind deutsche Unternehmen traditionell stark."

Exporte sollen um 28 Prozent steigen

Nach der Analyse legen die Importe der USA bis 2017 um 15 Prozent zu. Dank seiner Exportstruktur komme dieser Nachfrageschub vor allem Deutschland zugute: Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten werden demnach bis 2017 um 28 Prozent steigen. Bain & Company-Partner Armin Schmiedeberg betonte: "Die USA werden zur Lokomotive der deutschen Wirtschaft und können einen wichtigen Beitrag leisten, um die aktuelle wirtschaftliche Schwäche Europas zu überwinden."

>> Lesen Sie auch: US-Konzerne hängen die Europäer ab

Schlagworte zum Thema:  Maschinenbau, Konjunktur, Industrie

Aktuell

Meistgelesen