13.02.2013 | Studie

Zahl der Alleinunternehmer stark gestiegen

Auch im Handwerk gibt es mehr Alleinunternehmer.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Zahl der Alleinunternehmer in Deutschland ist im vergangenen Jahrzehnt stark gestiegen.

Vom Jahr 2000 bis 2011 erhöhte sie sich um rund 800.000 auf 2,6 Millionen, geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Diesem Plus von rund 40 Prozent stand im gleichen Zeitraum bei den Selbstständigen mit Beschäftigten ein Plus von nur drei Prozent gegenüber. Ein Hauptgrund dafür sei die Förderung von Solo-Selbstständigen durch die Arbeitsagenturen gewesen. Für das Handwerk habe es zudem eine Lockerung der Rechtsvorschriften gegeben, sagte DIW-Arbeitsmarktexperte Karl Brenke. In diesem Sektor habe es kräftige Zuwächse gegeben, ebenso bei Publizisten, Künstlern und im Reinigungsgewerbe. Bei den Einkommen der Solo-Selbstständigen gebe es große Unterschiede. "Ein Teil verdient recht ordentlich, auf der anderen Seite haben wir einen erheblichen Teil, der nur sehr niedrige Einkommen hat", konstatierte Brenke. Der Durchschnittsverdienst der Alleinunternehmer liege bei etwas weniger als 13 Euro brutto pro Stunde.

Schlagworte zum Thema:  Alleinunternehmer, Handwerk, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung DIW, Studie

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