08.07.2013 | Studie

Mittelstand setzt zunehmend auf das Auslandsgeschäft

Das Geschäft mit dem Ausland wird für KMU zunehmend wichtiger.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Das Geschäft im Ausland gewinnt einer Studie zufolge für den deutschen Mittelstand an Bedeutung.

Demnach macht schon jetzt jeder dritte Mittelständler ein Fünftel seines Umsatzes außerhalb der Bundesrepublik, in den kommenden drei Jahren erwartet das sogar jeder zweite. Das auf Wirtschaftsprognosen spezialisierte und zur britische Elite-Universität gehörende Institut Oxford Economics hat die Studie im Auftrag des Softwarekonzerns SAP durchgeführt. Den Angaben zufolge wurden 2100 Entscheider in kleinen und mittelständischen Unternehmen aus 21 Ländern befragt, davon 100 aus Deutschland. Mehr als die Hälfte der deutschen Teilnehmer klagt demnach über gestiegene Konkurrenz ausländischer Unternehmen innerhalb der vergangenen beiden Jahre.

Jeder zweite will seine Geschäftsprozesse ändern 

"Der zukünftige Weg ist für mittelständische Unternehmen klar vorgezeichnet", erklärte Edward Cone, Co-Autor der Studie. "Erfolgreiche kleine und mittlere Unternehmen werden sich durch Globalisierung, Transformation und Technologien auszeichnen." Um dem internationalen Wettbewerbsdruck Stand zu halten, wollen 34 Prozent daher weltweit expandieren. Jeder zweite Befragte glaubt zudem, seine Geschäftsprozesse ändern zu müssen, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Im April 2013 wurden für die Studie 2.100 Unternehmen aus 21 Ländern befragt (jeweils 100 pro Land). Es handelt sich dabei um Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 20 bis 750 Millionen US-Dollar (etwa 15 bis 575 Millionen Euro).

Schlagworte zum Thema:  Export, Auslandsbeziehung, Auslandsgeschäft, KMU, Konkurrenz

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