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Bundesregierung will Gründerinnen fördern

Die Bundesregierung will Frauen als Gründerinnen fördern.
Bild: www.f1online.de

Die Bundesregierung will mit Fördergeld und einem Maßnahmenkatalog dafür sorgen, dass mehr Frauen ihr eigenes Unternehmen gründen. Derzeit beträgt der Frauenanteil bei Existenzgründungen knapp 30 Prozent.

"Um mehr Frauen zum Gründen zu bewegen, braucht es vor allem ein Umdenken in den Köpfen und gute Rahmenbedingungen», sagte  Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in Berlin. Dort kündigte er beim Besuch des Gründerzentrums Betahaus an, einen bestehenden Fonds für junge Unternehmer auf 70 Millionen Euro zu verdoppeln. Diese können damit Eigenkapital von bis zu 50.000 Euro aufbauen, was ihre Kreditwürdigkeit bei Banken verbessert. Bis Ende Juli wurden bereits mehr als 700 Beteiligungen zugesagt.

Gezielt Frauen mit Migrationshintergrund ansprechen

Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) betonte, obwohl Frauen so gut ausgebildet seien wie nie zuvor, seien in der Startup-Szene vor allem Männer unterwegs: "Wir brauchen mehr Frauen, die den Mut haben, sich selbstständig zu machen." Dabei soll auch das neue Elterngeld Plus helfen, das Frauen und Männer länger als bisher fördert, wenn sie neben der Kinderbetreuung in Teilzeit arbeiten.  Außerdem will Schwesig gezielt Frauen mit Migrationshintergrund ansprechen, in die Selbstständigkeit zu gehen, sowie erfolgreiche Existenzgründerinnen als Vorbilder in Schulen und Unis schicken.

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Schlagworte zum Thema:  Unternehmensgründung, Startup

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