28.02.2013 | Nach FAZ-Übernahme

"Frankfurter Rundschau" bleibt eigenständig

Die FAZ führt die übernommene "Frankfurter Rundschau" als eigenständige Zeitung fort.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die angeschlagene "Frankfurter Rundschau" soll auch nach der genehmigten Übernahme durch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" als unabhängige und linksliberale Zeitung erscheinen.

Die neue Frankfurter Rundschau GmbH" halte die Titelrechte und sei mit einer eigenen Redaktion für die gedruckte und die digitale Ausgabe der Zeitung verantwortlich, teilten die "FAZ" GmbH und die Frankfurter Societät GmbH aheute mit. Gestern hatte das Bundeskartellamt die Übernahme der "FR" durch die "FAZ" genehmigt. Der Kaufvertrag sei heute unterzeichnet worden, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung. Trotz der gesicherten Zukunft des Blattes müssen allerdings die weitaus meisten der mehr als 400 Mitarbeiter des Verlags gehen. Hunderte FR-Mitarbeiter haben bereits ihre Kündigungen erhalten. Zunächst sollen sich die 28 übernommenen "FR"-Mitarbeiter in der Redaktion unter Leitung des bisherigen Chefredakteurs Arnd Festerling auf die Regionalberichterstattung konzentrieren.

Schlagworte zum Thema:  Firmenübernahme, Kartellamt

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