11.11.2011 | Wirtschaft & Märkte

Mobiler Datenverkehr könnte sich verzehnfachen

Nach einer Einschätzung des Netzwerkausrüsters Ericsson wird sich der mobile Datenverkehr bis zum Jahr 2016 in etwa verzehnfachen, wobei vor allem die Smartphone-Nutzung zum Anstieg beitragen wird.

Zwar haben sich schon in den letzten Jahren die in den Mobilfunknetzen übertragenen Datenmengen vervielfacht, doch dieses Wachstum dürfte sich in den kommenden Jahren nochmals beschleunigen. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie von Ericsson, einem der weltweit größten Netzwerkausrüster im Mobilfunksektor.

Bis zum Jahr 2016 soll sich der Studie zufolge das Datenvolumen verzehnfachen. Dazu trägt vor allem die zunehmende Nutzung von Smartphones bei, bei denen sogar ein Anstieg auf das Zwölffache erwartet wird. Damit soll mit den Smartphones dann etwa dieselbe Datenmenge übertragen werden wie mit mobilen Rechnern.

5,8 Milliarden Mobilfunkverträge

Aktuell gibt es nach der Ericsson-Schätzung weltweit rund 5,8 Milliarden Mobilfunk-Verträge, wobei es durch zahlreiche Anwender mit mehreren Verträgen allerdings "nur" rund 3,9 Milliarden Mobilfunknutzer geben dürfte. Im Vergleich zu 2010 bedeuten diese Zahlen einen Anstieg um rund 13 Prozent.

Deutlich stärker angestiegen ist dagegen die Zahl der mobilen Breitbandzugänge. Diese legten in den letzten zwölf Monaten um 60 Prozent auf jetzt rund 900 Millionen zu. Bis 2016 soll sich diese Zahl sogar auf 5 Milliarden erhöhen.

Breitbandschwerpunkte liegen in den Städten

Auch wenn mobile Breitbandanschlüsse zunehmend zur Versorgung von ländlichen Gebieten zum Einsatz kommen, werden es auch zukünftig Stadtbewohner sein, die den Großteil des Datenaufkommens in den Mobilfunknetzen verursachen. Während bis 2016 mehr als 30 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben wird, schätzt Ericsson den Anteil des Datenvolumens in den Stadtregionen auf 60 Prozent.

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