| Studie

Krise bremst Auslandsexpansion von Mittelständlern nicht

Viele Exporteure wollen ihre Ausfuhren ausweiten.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Deutschlands Mittelständler lassen sich durch die Krise und die Unsicherheit im Markt nicht von Investitionen im Ausland abhalten

"Der Mittelstand ist unbeeindruckt von der Euro-Staatsschuldenkrise, ein weiterer Ausbau des Auslandsgeschäfts ist geplant", fassten die Förderbank KfW und die Kreditauskunftei Creditreform in Frankfurt die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie zusammen. Neun von zehn Direktinvestoren wollen demnach ihr Engagement mindestens halten oder gar verstärken, 64 Prozent der Exporteure wollen ihre Ausfuhren bis zum Jahr 2015 ausweiten. Befragt wurden im zweiten Quartal 2012 fast 3.600 größere Mittelständler aller Branchen.

Mangelnde Zahlungsmoral als Hürde 

Als Hürden für das Geschäft im Ausland nennen Exporteure und Investoren fehlende Rechtssicherheit, Bürokratie und mangelnde Zahlungsmoral. "Je stärker sie sich den Mittelmeeranrainern annähern, umso länger dauert es, bis das Geld auf ihrem Konto ist", erklärte Michael Bretz, Leiter der Wirtschaftsforschung von Creditreform. Insgesamt beurteilen die Unternehmen ihre Finanzierungssituation als stabil. Acht Prozent erwarten eine Verschlechterung der Bedingungen.

Schlagworte zum Thema:  Export, Mittelstand, Eurokrise

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