04.05.2011 | Wirtschaft & Märkte

Kosten sparen: Checken Sie Ihren Materialverbrauch

Höhere Ressourceneffizienz bedeutet weniger Materialverbrauch bei gleicher Leistung. Dies zeichnet umweltfreundliche Unternehmen aus. Aber weniger Materialverbrauch kann auch für Einsparungen sorgen und so die Umsatzrendite steigern. Ein Selbstcheck im Internet zeigt, wo im Unternehmen Einsparpotentiale versteckt sind.

Die Potentialanalyse zur Materialeinsparung lässt sich direkt im Internet oder offline durchführen. Es dauert ungefähr 20 Minuten, um die 13 Fragen zu beantworten. Es stehen jeweils mehrere Antworten zu Auswahl. Die Auswertung zeigt mit anschaulicher Ampelsymbolik, wie es um das Materialeffizienzpotential steht.


Durchschnittliches Einsparpotenzial: 200.000 Euro
Weit über 600 Unternehmen haben den Selbstcheck der Deutschen Materialeffizienzagentur (demea) schon durchgeführt. Durchschnittlich kam pro Jahr und Unternehmen ein Einsparpotential von rund 200.000 Euro bzw. eine um 2,4 Prozent gesteigerte Umsatzrendite heraus.

Fast die Hälfte der Kosten im produzierenden Gewerbe sind Materialkosten
Dass Einsparungen bis zu 20 Prozent bei den Materialkosten möglich sind, belegen auch wissenschaftliche Studien. Ein Potential, das vor allem für das produzierende Gewerbe interessant ist. Denn dort machen die Materialkosten 46 Prozent der Kosten aus.

Zu jeder Frage im Selbstcheck gibt es zwei Unterpunkte: Hilfe und Beispiel

Unter dem Punkt Hilfe stehen Impulsfragen. Sie sollen eigene Ideen anregen, wie die Situation im Betrieb verbessert werden kann. So wird beispielsweise bei der Frage, wie Mitarbeiter in der Produktion mit Fehlern umgehen, nachgefragt, ob die Mitarbeiter zur Werkerselbstkontrolle ausgebildet sind.

Unter Beispiel stehen Kurzberichte von Unternehmen. Die problematische Ausgangssituation wird beschrieben und dann darüber berichtet, wie die Fehler behoben wurden und welche Kosten dadurch eingespart werden konnten.

Hier kommen Sie zum Check: http://www.demea.de/selbstcheck.

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