27.08.2012 | Investoren flüchten in Immobilien

Mehr Aufträge für das Baugewerbe

Das Baugewerbe ist Profiteur der Finanzkrise.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Baubranche in Deutschland ist im Aufwind. Das erste Halbjahr 2012 brachte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Zuwächse sowohl bei den Auftragseingängen als auch beim Umsatz, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Die Aufträge erhöhten sich preisbereinigt um 5,5 Prozent, der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes lag mit gut 39 Milliarden Euro um 0,5 Prozent über dem Niveau der ersten sechs Monate des Jahres 2011. Ein Grund: Viele Investoren flüchten wegen der turbulenten Märkte in vermeintlich sicheres „Betongold“ und stecken Geld in Immobilien. 

Nach einem Dämpfer im Mai knüpfte der Juni an den guten Jahresstart an: Die Auftragseingänge in Hoch- und Tiefbau lagen insgesamt real um vier Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz in dem Monat kletterte um 6,4 Prozent auf gut 8,5 Milliarden Euro. Ende Juni 2012 hatten die Betriebe des Hoch- und Tiefbaus 731.000 Beschäftigte und damit etwa 14.000 weniger als ein Jahr zuvor.

Schlagworte zum Thema:  Finanzkrise, Baugewerbe, Konjunktur

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