Diese Infografik zeigt die Bruttostromerzeugung in Deutschland ab 1990 nach Energieträgern (in Prozent). Bild: Statista ⁄

Bei der Menge des in Deutschland verbrauchten Stroms hat sich im Jahresvergleich nur wenig geändert. 2016 stand der Bruttostromverbrauch 2016 bei etwa 595 Milliarden Kilowattstunden (kWh) und war damit 0,1 Prozent niedriger als 2015. Allerdings hat sich der Mix bei der Erzeugung in Deutschland im vergangenen Vierteljahrhundert grundlegend gewandelt (zum Vergrößern auf "Infografik" klicken).

Während der Strom aus erneuerbaren Quellen 1990 anteilig gerade mal bei 3,6 Prozent lag, stand er 2016 bei 29,5 Prozent, ein Zuwachs um 25,9 Prozentpunkte. Die Braunkohle ist auch weiterhin ein wichtiger Energielieferant: während 1990 ihr Anteil noch 31,1 Prozent betrug, machte sie im vergangenen Jahr dann noch etwa 23,1 Prozent aus. Am meisten abgebaut hat der Atomstrom, dessen Anteil von 27,7 Prozent um 14,6 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent schrumpfte.

Wichtiger Stromexporteur

Allerdings ist zu bedenken, dass Deutschland auch wichtiger Stromexporteur mit einem hohen Negativsaldo ist: Etwa 55 Milliarden Kilowattstunden (kWh) wurden 2016 mehr exportiert als importiert, bei einer inländischen Bruttoproduktion von etwa 648 Milliarden kWh. Das führte auch dazu, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der Deckung des inländischen Stromverbrauchs 2016 bei 32,3 Prozent lag.

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