05.03.2013 | Hotspots

Telekom plant WLAN in Deutschland drastisch auszubauen

Die Telekom will eine flächendeckende Versorgung mit WLAN.
Bild: Michael Bamberger

Die Deutsche Telekom will den Zugang zu schnellen WLAN-Verbindungen in Deutschland durch die Nutzung privater Festnetz-Anschlüsse drastisch ausweiten.

Der Telekom-Riese kooperiert dafür mit dem Startup-Unternehmen Fon, das Nutzern eine einfache Möglichkeit bietet, WLAN-Netze miteinander zu teilen. Durch die Zusammenarbeit mit Fon sollen Kunden zum Jahr 2016 Zugriff auf 2,5 Millionen neue WLAN-Hotspots haben, kündigte Deutschlandchef Niek Jan van Damme auf der Computermesse CeBIT in Hannover an. Der Telekom gehören heute rund 12.000 Hotspots.

Flächendeckende Versorgung 

"Wir rollen den WLAN-Teppich in Deutschland aus", sagte van Damme. "Egal, wo Sie hingehen, das WLAN ist schon da." Die neue Kooperation mit dem Namen WLAN TO GO soll auch das Mobilfunk-Netz der Telekom entlasten, durch das mit der Ausbreitung von Smartphones und Tablets immer mehr Daten fließen.

Keinen Zugriff auf Daten des "Gastgebers" 

Bei dem Fon-Prinzip ist der Datenverkehr des Anschluss-Besitzers von dem der Gastnutzer klar getrennt. Das heißt, Fremde haben keinen Zugriff auf die Daten des Hotspot-Betreibers. Zudem hat sein Datenverkehr immer Vorrang, damit die Internet-Verbindung für den Eigentümer nicht langsamer wird. Fon-Mitglieder, die ihr WLAN teilen, können dafür die Anschlüsse anderer Teilnehmer und Nutzer in fremden Städten und Ländern mitbenutzen.

 

Schlagworte zum Thema:  WLAN, Deutsche Telekom

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