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Stromexport legt trotz Atomausstieg kräftig zu

Deutschland exportiert trotz Atomausstieg Strom.
Bild: Haufe Online Redaktion

Deutschlands Stromwirtschaft steuert dieses Jahr trotz des Atomausstiegs auf einen kräftigen Exportüberschuss zu.

Das berichtet die "Badische Zeitung" unter Berufung auf Berechnungen des Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg. Demnach übersteigen die deutschen Stromausfuhren die -importe seit Jahresbeginn um etwa 17 Milliarden Kilowattstunden. Das gehe aus Daten der Übertragungsnetzbetreiber hervor. Warnungen der Energiekonzerne, Deutschland werde durch den Atomausstieg zum Stromimportland und dabei auch abhängig von ausländischem Atomstrom, hätten sich nicht bewahrheitet. Stattdessen sei seit Anfang Januar die Produktionsmenge von zwei Atomkraftwerken oder drei mittelgroßen Kohleblöcken ins Ausland geflossen. Größte Abnehmer waren dem Bericht zufolge die Niederlande, die Schweiz und Österreich. Gründe für den Überschuss in Deutschland sei ein Plus beim Kohlestrom und der Ausbau des Ökostroms.

Schlagworte zum Thema:  Stromversorger, Stromnetz, Export, Energiewende, Atomkraftwerk

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