30.08.2012 | Folge steigender Energiepreise

Preisanstieg liegt schnellere Gangart ein

Die Spritpreise belasten die Geldbörsen der Verbraucher besonders.
Bild: Haufe Online Redaktion

In Deutschland sind die Verbraucherpreise zuletzt so stark wie seit April nicht mehr gestiegen. Die Jahresinflationsrate legte im August von 1,7 Prozent auf zwei Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt auf Basis einer ersten Schätzung mitteilte.

Volkswirte hatten mit einem geringeren Anstieg der Inflationsrate auf 1,9 Prozent gerechnet. In den Vormonaten Juni und Juli war die Inflationsrate mit 1,7 Prozent auf das niedrigste Niveau seit Dezember 2010 gefallen. 

Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise den Angaben zufolge im August um 0,3 Prozent. Hier hatten Volkswirte einen Zuwachs um 0,2 Prozent erwartet. Die Gründe für den Anstieg der Inflationsrate im August liegen laut Bundesamt vor allem in den kräftig gestiegenen Preisen für Kraftstoffe und Heizöl.

Die Inflationsrate gemessen am harmonisierten Verbraucherpreisindex, der für europäische Vergleichszwecke berechnet wird, lag im August bei 2,2 Prozent. Im Monatsvergleich stieg der HVPI um 0,3 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den gesamten Euroraum eine Rate von etwas weniger als zwei Prozent an.

Schlagworte zum Thema:  Inflation, Geldpolitik, Europäische Zentralbank

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