17.07.2012 | Falschgeld

So lassen sich Blüten schnell erkennen

Echt oder gefälscht - manchmal lohnt sich ein genauer Blick.
Bild: Haufe Online Redaktion

Egal ob an der Tankstelle oder im Geschäft - immer wieder gelingt es Kriminellen, Falschgeld im Umlauf zu bringen. Insgesamt wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 18.975 Euro-Blüten aus dem Verkehr gezogen, teilte die Bundesbank mit.

Das waren gut sechs Prozent weniger als in den sechs Monaten zuvor (20.204) und fast genauso viele wie in der ersten Jahreshälfte 2011 (18.852). Unternehmer und   Verbraucher sollten bei einem ersten Verdacht den Geldschein genau unter die Lupe nehmen, empfiehlt die Bundesbank. Der Grund: Für Falschgeld gibt es keinen Ersatz. Viele Blüten lassen sich schon mit einfachen Ticks erkennen. Denn die meisten Fälschungen sind von nicht besonders hoher Qualität.

Schräg halten

Viele Sicherheitsmerkmale der Euro-Scheine offenbaren sich auf den zweiten Blick. Abhängig vom Winkel zeigt sich zum Beispiel bei der Fünf-Euro-Note auf einem Folienstreifen mehrfach das Euro-Symbol oder eine „5“ als Hologramm. Auf der Vorderseite eines 50-Euro-Scheins erscheint im silbernen Hologramm je nach Blickwinkel eine „50“ oder ein Architekturmotiv wie ein Fenster oder eine Tür. Auf der Rückseite des Zwanzigers wird beim Schräghalten ein goldener Streifen sichtbar, auf dem sich Euro-Symbol und die Wertzahl mehrfach dunkel absetzen.

Fühlen

Euro-Scheine unterscheiden sich oft schon vom Material her von Blüten. Außerdem haben Euro-Scheine an bestimmten Stellen Muster oder eine Maserung. Einige Flächen sind erhoben oder rauer. Mit den Fingern lässt sich zum Beispiel die Markierung des Schriftzugs „BCE, ECB, EZB, EKT, EKP“ ertasten. Besonders deutlich sind die Strukturen zu spüren, wenn der Schein vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger gezogen wird

Schlagworte zum Thema:  Bundesbank, Falschgeld, Euro

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