| Energiewende

IG Metall will neues Konjunkturpaket

Die IG Metall fordert ein neues Konjunkturpaket gegen den drohenden wirtschaftlichen Abschwung

Dieses müsse vor allem auf die Energiewende zielen, schreibt Gewerkschafts-Chef Berthold Huber in einem Gastbeitrag für die "Financial Times Deutschland". "Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, beherzt einzugreifen", fordert er darin. Konkret schlägt Huber unter anderem Sonderabschreibungen für ökologische Investitionen und die Einrichtung eines Investitionsfonds bei der Förderbank KfW vor, der die Eigenkapitalbasis von mittelständischen Unternehmen stärken soll. Sinnvoll sei es zudem, den Kauf energieeffizienter Haushaltsgeräten oder der energetischen Gebäudesanierung steuerlich zu begünstigen.

Spitzensteuersatz von 49 Prozent gefordert 

Außerdem forderte Huber ein bildungspolitisches Sonderprogramm, das den Städten und Gemeinden Sonderinvestitionsmittel in Höhe von 100 Euro pro Einwohner zur Verfügung stellen soll. Um dies zu finanzieren, plädiert Huber für eine Vermögenssteuer von zwei Prozent, eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 49 Prozent und eine höhere Erbschaftssteuer. Zudem sollten Kapitaleinkünfte dem allgemeinen Steuerbedingungen unterliegen.

Schlagworte zum Thema:  Konjunkturpaket, Konjunktur, Gebäudesanierung, Spitzensteuersatz, Vermögensteuer

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