22.07.2013 | Erneuerbare-Energien-Gesetz

DIHK fordert Stopp der Solarförderung

Der DIHK will die Solarförderung einstellen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert drastische Einschnitte bei der Ökostromförderung nach der Bundestagswahl.

"Die Solarförderung muss nach der Wahl sofort für alle Neuanlagen komplett gestoppt werden", verlangte DIHK-Präsident Eric Schweitzer in der "Rheinischen Post". Es könne nicht sein, dass ein Anbieter von Solaranlagen einen dreifach höheren Preis für seinen Strom bekomme, als er am Markt wert sei. Auch die Förderung der Windenergie solle in den kommenden fünf Jahren "auf Null heruntergefahren" werden.

Der Markt soll entscheiden 

Schweitzer kritisierte: "Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) ist Planwirtschaft pur. Damit werden jährlich 20 Milliarden Euro umverteilt, so viel wie der Etat Berlins." Die hohen Strompreise würden Wachstum bremsen und Investitionen verhindern. "Die erneuerbaren Energien werden künftig wettbewerbsfähig sein, davon bin ich überzeugt. Aber das entscheidet der Markt." Anbieter von Öko-Strom sollten künftig auch für den Vertrieb und die Abnahme des Stroms verantwortlich sein.

 

Schlagworte zum Thema:  DIHK, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Solarenergie, Solarförderung, Windkraft, Ökostrom, Ökostrom-Umlage, Erneuerbare Energien

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