22.01.2014 | Export

Deutsche Autobauer profitieren vom Boom in den USA und China

Absatzentwicklung deutscher Autobauer 2013 nach Märkten.
Bild: Statista ⁄

Die Deutschen sind ein zurückhaltendes Völkchen geworden, wenn es darum geht, sich für den Kauf eines Neuwagens zu entscheiden. Das merken auch die Autobauer von VW bis Daimler: Der Heimatmarkt schwächelt gehörig (zum Vergrößern der Grafik bitte auf "Bilderserie" klicken).

Die gute Nachricht aber ist: Im Gesamtgeschäft fällt das gar nicht richtig auf. Denn was die Deutschen nicht kaufen, kaufen die Amerikaner und Chinesen, besser noch: Sie überkompensieren die deutsche Nachfrageschwäche. In den beiden Ländern gilt der BMW, Audi oder Mercedes noch so richtig etwas als Prestigeobjekt. Einzig VW scheint in Amerika nicht unbedingt im Trend zu sein.

Wiedererstarktes Autoland USA

Die Zahlen der Premiummarken VW, BMW, Audi und Daimler sind durchaus beeindruckend. Auf dem chinesischen Markt wuchs der Absatz 2013 gegenüber dem Vorjahr durchweg zweistellig, wie die Grafik von Statista verdeutlicht. Audi und Daimler konnten auch im wiedererstarkten Autoland Amerika ein zweistelliges Wachstum verbuchen.

Begeisterung der Asiaten für deutsche Autos

Auch die absoluten Zahlen sprechen Bände: Volkswagen etwa setzte im vergangenen Jahr weniger als 650.000 Neuwagen in Deutschland ab; in China dagegen waren es mehr als 2,5 Millionen. Der Audi-Absatz in China war 2013 fast doppelt so groß wie der in Deutschland. So dürfen die Hersteller hierzulande hoffen, dass die Begeisterung der Asiaten für deutsche Wagen anhält. Dann können die Deutschen selbst getrost Neuwagen-Muffel bleiben.

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Schlagworte zum Thema:  Autoindustrie, Export

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