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De-Mail von 1&1 startet in der zweiten Jahreshälfte

Das Internet-Unternehmen 1&1 will auf der im März stattfindenden Computermesse CeBIT seinen schon seit längerem angekündigten Service zur rechtsverbindlichen E-Mail vorstellen.

Nach einer ganzen Reihe von Verzögerungen zeichnet sich nun doch noch der offizielle Startschuss für die De-Mail-Dienste ab, mit denen zunächst drei Unternehmen eine rechtverbindliche Übermittlung von E-Mails gewährleisten wollen. De-Mail kann zudem auch als Konkurrenz zum bereits verfügbaren E-Postbrief angesehen werden.

Präsentation auf der CeBIT

So hat jetzt der Vorstand des Internet-Unternehmens 1&1, Jan Oetjen, gegenüber dem Handelsblatt bestätigt, dass man den neuen Dienst am 6. März 2012  auf der CeBIT der Öffentlichkeit präsentieren werde. Im zweiten Halbjahr soll De-Mail dann nutzbar sein.

Dabei sieht man das Potenzial für die rechtssichere E-Mail bei 1&1 äußerst positiv. Von 150 Briefen, die jeder Bundesbürger durchschnittlich im Jahr erhalte, könnten bis zu 80 Prozent durch die DE-Mails ersetzt werden, was entsprechend große Umsätze ermögliche.

Post bislang eher enttäuscht

Bei der Deutschen Post, die mit dem E-Postbrief bereits seit gut anderthalb Jahren auf dem Markt aktiv ist, zeigte man sich dagegen erst vor einigen Tagen mit der bisherigen Resonanz nicht ganz zufrieden. So wurden bislang nur einige Millionen E-Postbriefe ausgeliefert.

Vielleicht schreckt beim Post-Angebot allerdings auch der hohe Preis ab, der mit 55 Cent genau dem konventionellen Briefporto entspricht. Bei 1&1 will man die De-Mail in jedem Fall billiger anbieten. Den genauen Preis wird man allerdings wohl auch erst auf der CeBIT nennen.

Neben 1&1 wollen auch die Deutsche Telekom und der Anbieter Mentana Claimsoft in das Geschäft mit De-Mail einsteigen.

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