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Das Web als neue Dampfmaschine der Wirtschaft

Wie die Dampfmaschine im 19. Jahrhundert treibt das Internet die Volkswirtschaft an: 46 Prozent und damit fast die Hälfte aller Umsätze werden nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln von Unternehmen erzielt, für die das Netz eine wichtige oder gar zentrale Rolle spielt.

Die Einschränkung: „18 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind noch immer offline", sagte IW-Direktor Michael Hütherbei der Vorstellung der Studie in Berlin. Jedes dritte der 2.500 vom IW befragten Unternehmen hat die Abhängigkeit des eigenen Geschäftsmodells vom Internet als mittelgroß angegeben, 18 Prozent als stark, sehr stark oder vollständig.

Dabei handle es sich nicht nur um Startups, sondern auch um klassische Industrieunternehmen, da zwei Drittel von ihnen zehn Jahre und älter seien, sagte Wirtschaftswissenschaftler Hüther. Es gebe eine Avantgarde von Unternehmen, die die anderen ziehen müsse. „Für die deutsche Wirtschaft ist das Web die Dampfmaschine des 21. Jahrhunderts“.

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