07.03.2014 | Arbeitsmarkt

Mehr als eine Million offene Stellen

Die betriebliche Nachfrage nach Arbeitskräften lag zum Jahresende 2013 weiterhin auf hohem Niveau.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist in Deutschland weiterhin hoch. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres gab es auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt bundesweit rund 1,06 Millionen offene Stellen, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in Nürnberg mitteilte.

Dies seien 20.000 Stellen mehr gewesen als im Vorjahreszeitraum. Der erste Arbeitsmarkt betrifft die freien Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse ohne Zuschüsse oder andere aktive arbeitspolitische Maßnahmen.

Die hohe betriebliche Personalnachfrage führt dem IAB zufolge zu einem anhaltenden Beschäftigungsaufbau in Deutschland. Dabei lasse sich eine Fortsetzung der Arbeitsmarkterholung in Ostdeutschland erkennen. Mit 187.900 offenen Stellen wurde hier im vierten Quartal 2013 der höchste Stand seit sechs Jahren erreicht. Im verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der offenen Stellen bundesweit um mehr als 20 Prozent, im Baugewerbe sogar um mehr als 50 Prozent. In der Land- und Forstwirtschaft, der Fischerei sowie bei Finanz- und Versicherungsdienstleistungen ging das Stellenangebot dagegen um mehr als ein Drittel zurück.

Das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit erfasst mit einer repräsentativen Betriebsbefragung viermal jährlich das gesamte Stellenangebot - also auch jene Stellen, die nicht den Arbeitsagenturen gemeldet werden.

Schlagworte zum Thema:  Arbeitsmarkt, Recruiting, Arbeitsagentur

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