18.05.2012 | Umfrage

Lieber weniger Gehalt und dafür weniger Stress

Bild: PhotoAlto

Stress und Burnout sind hochaktuelle Themen in den Unternehmen. Wie nun eine Umfrage der Jobbörse "Talentfrogs.de" zeigt, sind sich auch die Arbeitnehmer zunehmend ihres Gesundheitsrisikos bewusst. Zwei Drittel würde für weniger Stress Gehaltseinbußen hinnehmen.

Die Online-Jobbörse befragte von Januar bis März 2012 knapp 2.300 Jobsuchende, ob sie für die Zusicherung eines stressfreien Jobs sogar Gehaltseinbußen akzeptieren würden. Die Ergebnisse waren eindeutig: 65 Prozent würden ihre psychische Gesundheit über das Gehalt stellen und Einbußen hinnehmen. Allerdings zeigten sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern: So ist die Bereitschaft bei Frauen deutlich höher (73 Prozent) als bei Männern (58 Prozent).

Darüber hinaus wurde gefragt, wie Unternehmen am besten darauf aufmerksam machen sollten, dass sie entsprechende Anti-Stress-Programme anbieten. Hier zeigt sich, dass Mitarbeiter offensichtlich Unternehmenswebseiten heute sehr genau ansehen. So wünscht sich die Mehrheit der Befragten (45 Prozent) entsprechende Informationen auf der Webseite, mit knappem Abstand gefolgt von der Stellenanzeige (36 Prozent).

"Die Ergebnisse weisen den Weg angesichts der Diskussion um den Fachkräftemangel und der Schwierigkeit vieler Unternehmen, die passenden Mitarbeiter zu gewinnen und so Personalengpässe zu vermeiden", erklärt Peer Bieber, Geschäftsführer der Talentfrogs GmbH. "Qualifizierte Arbeitskräfte erwarten heute mehr als nur ein attraktives Gehalt und ein iPhone. Unternehmen jeglicher Größe müssen heute ein Gesundheitsmanagement aktiv anbieten."


Schlagworte zum Thema:  Mitarbeiterentwicklung, Mitarbeitermotivation, Mitarbeiterführung, Entlohnung, Mitarbeiter

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