| Zuschuss für Rußpartikelfilter sinkt

Jetzt noch Dieselfahrzeug umrüsten

Wer bis Jahresende einen Rußpartikelfilter nachrüstet, bekommt noch den höheren Zuschuss.
Bild: Kurt ⁄

Anfang 2013 sinkt der staatliche Zuschuss für das Nachrüsten eines Rußpartikelfilters bei Dieselfahrzeugen.

Wer den Filter noch in diesem Jahr einbauen und abnehmen lässt, bekommt 330 Euro dazu, ab dem 1. Januar sind es nur noch 260 Euro. Ende 2013 läuft die Förderung ganz aus. Darauf weist die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hin. Erst wenn nach dem Filtereinbau die neue Abgaseinstufung in den Fahrzeugschein eingetragen ist, kann der Förderantrag beim Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) online unter www.bafa.de gestellt werden.

Grüne Plakette für viele Fahrzeuge 

Förderfähig ist die Nachrüstung in Pkw, die erstmalig vor dem 1. Januar 2007 zugelassen wurden, sowie in leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen mit Erstzulassung vor dem 17. Dezember 2009, erläutert die GTÜ. Antragsberechtigt ist, wer zum Zeitpunkt der Antragstellung Halter des nachgerüsteten Fahrzeugs ist. Viele Pkw und Transporter können durch den nachträglichen Filtereinbau eine grüne Schadstoffplakette für freie Fahrt in Umweltzonen bekommen.

Kosten bis zu 1.000 Euro 

Um herauszufinden, ob ein Automodell mit einem Rußpartikelfilter nachgerüstet werden kann, wie hoch die Kosten dafür sind und welche Umweltplakette der Wagen danach erhält, bietet die GTÜ auf der Webseite http://feinstaub.gtue.de eine Suchfunktion an. Alternativ können Dieselfahrer die Seite www.partikelfilter-nachruesten.de nutzen. Fachwerkstätten verlangen für die Filternachrüstung laut der GTÜ je nach Fahrzeug zwischen 600 und 1.000 Euro.

 

Schlagworte zum Thema:  Zuschuss, Rußpartikelfilter, Diesel, Kraftfahrzeug, Firmenwagen

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