22.12.2011 | Steuern & Finanzen

Weihnachtsfeier: Kein unbegrenzter Versicherungsschutz

Die betriebliche Weihnachtsfeier ist in diesen Tagen  für  Arbeitnehmer  die  Gelegenheit, einen netten Abend im Kreis der Kollegen  zu  verbringen. Dafür zeigen sich die Firmen  auch gerne mal spendabel, viele halten sogar ein gesondertes Budget für Feiern dieser Art bereit. Doch  beim  gesetzlichen  Unfall-Versicherungsschutz  ist  für diesen Abend Vorsicht angesagt.

Denn  viele  dieser  Feiern  enden  „ungeordnet“,  die Mitarbeiter gehen zu ganz individuellen Zeiten nach Hause. Das kann für den einzelnen Mitarbeiter zum Problem werden, wenn er anschließend einen Unfall erleidet.  Dann  kommt es sehr darauf an, zu welchem Zeitpunkt er die Feier verlassen hat und wann ihr offizielles Ende war.

Grundsätzlich gilt: Die direkten Wege zur betrieblichen Weihnachtsfeier und von  der  Feier  nach  Hause  sind  von  der  gesetzlich Unfallversicherung abgedeckt  –  ebenso  die  Feier an sich. "Gefährlich aber wird es, wenn Mitarbeiter  über  den  offiziellen  Teil  hinaus  feiern. Denn dieser Teil darüber hinaus ist nicht mehr versichert“, stellt Ralf  Mertke,  Unfallexperte  der  Gothaer  Versicherung  Köln  klar, Doch damit nicht genug: Gleiches gelte auch für den dann anschließenden Heimweg, warnt Mertke.

Um  Unklarheiten  zu  vermeiden, sollte der Arbeitgeber im Vorfeld deutlich und  unmissverständlich  kommunizieren,  wann  die  Feier  offiziell endet, empfiehlt  Mertke.  Fein  raus  sind  Versicherte,  die über einen privaten Unfallversicherungsschutz   verfügen.  „Er  fängt  alle  diese  Lücken  der gesetzlichen  Unfallversicherung  auf und gilt uneingeschränkt und weltweit an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr“, betont Mertke.

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