10.01.2013 | Missverständliches Formular

Verwirrung um Rundfunkbeitrag für Kleinunternehmen

Verwirrung um Rundfunkbeiträge.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Wegen eines für sie verwirrenden Antragsformulars haben zahlreiche deutsche Mittelständler zu viel Rundfunkbeitrag bezahlt.

Der WDR bestätigte Angaben von "Handelsblatt Online". Demnach erhielten Kleinunternehmer Rechnungen des "Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio" (früher Gebühreneinzugszentrale) mit Gebühren auch für solche Firmenwagen, die eigentlich befreit sind. Eine WDR-Sprecherin bestätigte, dass sich Firmen beim Beitragsservice meldeten. Sie hätten irrtümlich auch ihr erstes Auto angemeldet. "Die Firmeninhaber (...) konnten ihre Angaben korrigieren." Zu Unrecht bezahlte Beträge würden erstattet. Beim neuen Rundfunkbeitrag, der seit 1. Januar gilt, ist für Unternehmen ein Auto pro Betriebsstätte beitragsfrei. Man habe "explizit auf die richtige Vorgehensweise bei der Anmeldung der beitragspflichtigen Kraftfahrzeuge hingewiesen", betonte eine WDR-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Als Faustregel gelte: "Die Summe aller Kfz minus die Summe aller Betriebsstätten ergibt die Summe der beitragspflichtigen Kfz."

Schlagworte zum Thema:  GEZ-Gebühr, Kleinunternehmer, Rundfunkgebühr

Aktuell

Meistgelesen