| Steuern & Finanzen

Tipps für den effizienten Einkauf

Firmenchefs sollten wissen, wer zu ihren wichtigen Lieferanten zählt. Daher geht es zunächst darum, alle Lieferanten zu bewerten - etwa nach Kriterien wie strategischer Bedeutung, Qualität, Zuverlässigkeit oder kaufmännischer Abwicklung. Mit diesem Wissen lässt es sich leichter verhandeln. Immer eine gute Option: Einkaufskooperationen bilden.

Dabei hilft die ABC-Analyse, ein einfaches Gewichtungsverfahren in der Materialwirtschaft. Anschließend sollten Unternehmer ihren Bedarf bündeln und sich auf wenige, gut bewertete Lieferanten konzentrieren, um beim Einkauf bessere Konditionen zu erzielen. Interessante Checklisten dazu gibt es auf den Internet-Seiten des Bundeswirtschaftsministeriums für Existenzgründer.

IT und Internet nutzen

Wer bei der Beschaffung elektronische Instrumente wie Internet-Einkaufsplattformen oder E-Procurementsysteme nutzt, kann Prozesskosten in beachtlicher Höhe sparen. Zu diesem Ergebnis kommen mehrere Studien des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Danach lassen sich allein damit die Prozesskosten um bis zu 35 Prozent, die Einkaufspreise um bis zu 15 Prozent senken.

Mit anderen Firmen kooperieren:

Unternehmer, die sich zu Einkaufskooperationen zusammenschließen, können ebenfalls spürbar die Kosten verringern. Preisnachlässe von fünf bis zehn Prozent lassen sich auf diesem Weg oft erzielen, zudem profitieren die Kooperationspartner von standardisierten Abläufen. Die meisten Fachverbände bieten Einkaufskooperationen an, etwa der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI).

Weitere Informationen:
www.existenzgruender.de
www.zvei.de
www.bme.de

Aktuell

Meistgelesen