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Familienunternehmen vertrauen auf die eigene Finanzkraft

Bild: freepiks

Die Familienunternehmen in Deutschland wollen im laufenden Jahr mehr in Deutschland investieren und neue Arbeitsplätze schaffen. Dies geht aus der aktuellen Studie "Die größten Familienunternehmen in Deutschland - Befragung Frühjahr 2012" hervor.

Bei der von der Deutschen Bank, BDI und das Institut für Mittelstandsforschung Bonn initiierten Umfrage wurden 408 der 4.400 größten Familienunternehmen in Deutschland befragt. Mehr als 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Mitarbeiterzahl in diesem Jahr erhöhen wollten. Jedes zweite Unternehmen will mehr investieren und mehr als 70 Prozent wollen ihre Forschungs- und Entwicklungsausgaben konstant halten oder sogar ausbauen. 

In der Finanzierungsstruktur der Familienunternehmen hat die Innenfinanzierung den Ergebnissen zufolge einen besonders hohen Stellenwert. Für neun von zehn Familienunternehmen (87,6 Prozent) ist die Finanzierung aus dem laufenden Cashflow die wichtigste Finanzierungsquelle. Der Bankkredit (45,3 Prozent) bleibt nach wie vor das wichtigste externe Finanzierungsmittel. Alternative Instrumente wie Beteiligungskapital (8,2 Prozent), Kapitalmarktinstrumente (6,1 Prozent) oder Mezzanine-Kapital (5,1 Prozent) haben zum Befragungszeitpunkt eine untergeordnete Rolle gespielt.

„Durch eine breite Finanzierungsstruktur verschaffen sich Familienunternehmen eine größere Stabilität bei der Finanzierung. So können sie steigende Investitionen im In- und Ausland und damit Wachstum finanzieren", kommentierte Jürgen Fitschen, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank die Ergebnisse.


Schlagworte zum Thema:  Mittelstand, Familienunternehmen, Finanzierung, Kredit, KfW-Kredit

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