29.11.2013 | AIFM-Steuer-Anpassungsgesetz

Bundesrat stopft Steuerschlupflöcher

Nach den Bundestag hat auch der Bundesrat das Steuer-Anpassungsgesetz gebilligt.
Bild: Haufe Online Redaktion

Bund und Länder haben den monatelangen Streit über Regeln zur Neuordnung der Fondsbranche endgültig beigelegt und damit weitere Steuerschlupflöcher geschlossen. Nach dem Bundestag billigte heute auch der Bundesrat den vom ihm selbst eingebrachten Gesetzentwurf.

Mit dem als besonders eilbedürftig eingestuften AIFM-Steuer-Anpassungsgesetz wird die Neuordnung der Fondsbranche steuerlich begleitet. Ohne eine Einigung bis Jahresende wären den öffentlichen Haushalten nach Angaben der Länder Milliarden-Einnahmen verloren gegangen.

Neue Investment- Kommanditgesellschaft

Mit dem Gesetz soll es für international tätige Unternehmen attraktiver werden, Altersvorsorgevermögen zentral in Deutschland zu verwalten. Als neues Anlagevehikel wird die Investment- Kommanditgesellschaft eingeführt. Ungewollte Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen des Investmentsteuerrechts werden beschränkt. Auch wird die Rechtsgrundlage für das sogenannte FATCA-Abkommen mit den USA geschaffen, um den Datenaustausch bei Steuern zu verbessern. Zudem sollen Steuersparmodelle mit Goldgeschäften endgültig gestoppt werden.

Schlagworte zum Thema:  AIFM-Steueranpassungsgesetz, Fondsbesteuerung, Steuer, Immobilienmakler

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