| Steuern & Finanzen

Selbstständige: Nein zur elektronischen Steuererklärung

Für das Wirtschaftsjahr 2011 erwarten die Finanzämter von Selbstständigen erstmals für alle Steuererklärung die elektronische Übermittlung. Wem das zu stressig ist, der kann einen Härteantrag stellen. Das funktioniert zumindest 2011 kinderleicht.

Die Finanzämter haben festgestellt, dass sich die Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung der Steuererklärungen gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmern noch gar nicht herumgesprochen hat. Das bedeutet: Es werden auch 2011 die meisten Erklärungen von Selbständigen in Papierform erwartet.

Papiererklärung gilt als Härtefallantrag

Da es zeitlich nicht machbar ist, die Papiererklärungen alle abzulehnen und auf die erneute elektronische Übermittlung zu pochen, sollen die Finanzämter die Papiererklärung im Jahr 2011 ausnahmsweise als Härtefallantrag werten. Im Klartext bedeutet das: Selbständige haben noch ein Jahr Zeit, die Voraussetzungen für die elektronische Übermittlung ihrer Steuererklärungen zu schaffen.

Tipp: Die Finanzämter verschicken jedoch allen, die für 2011 noch auf Papier setzen, ein Infoblatt zum elektronischen Versand der Steuererklärung zu. Ab 2012 kommt man also nicht um diese Verpflichtung herum oder man stellt einen plausiblen Härtefallantrag nach § 150 Abs. 8 Abgabenordnung.

Aktuell

Meistgelesen