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Riester-Sparer verschenken bares Geld

Einer Studie zufolge nehmen viele Sparer bei der Riester-Rente ihre Zulagen immer noch nicht in Anspruch. Es zeichnet sich aber eine Verbesserung ab.

Das geht aus dem "Vorsorgeatlas Deutschland" hervor, den das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg im Auftrag von Union Investment erstellte. Demnach haben 77 Prozent der Riester-Sparer für das Jahr 2008 die staatlichen Zulagen beantragt. Das sei immerhin die höchste Summe seit Einführung der Riester-Rente. Die volle Fördersumme erhielten 61,8 Prozent der Anleger.

Für das noch nicht abgeschlossene Jahr 2009 hätten bislang 61 Prozent der Zulagenberechtigten einen Antrag gestellt. Die Zulagen können noch zwei Jahre nach Ende des jeweiligen Beitragsjahres beantragt werden. Rund 15 Millionen Menschen haben zehn Jahre nach der Einführung einen Riester-Vertrag. Berichte über verschlechterte Rahmenbedingungen für die privaten Sparer, sinkende Garantiezinsen und angebliche Abzocke haben dem Image für die staatlich geförderte Vorsorge geschadet.

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