30.04.2012 | Energiekosten

KfW senkt Zinsen für Energieförderprogramme

Die KfW-Bank fördert erneuerbare Energien.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die KfW Bankengruppe bietet in wichtigen Kreditprogrammen des KfW-Aktionsplans zur Unterstützung der Energiewende noch einmal deutlich verbesserte Konditionen an.

Bei produzierenden Unternehmen machen die Energiekosten heute etwa drei Prozent bis zwölf Prozent, bei energieintensiven Unternehmen sogar 50 Prozent der Gesamtkosten aus. In Anbetracht der hohen Energieimportabhängigkeit Deutschlands, der steigenden globalen Energienachfrage und den damit verbundenen Versorgungs- und Preisrisiken ist eine effiziente Energienutzung für die Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit deutschen Unternehmen von essenzieller Bedeutung. Unternehmen, die energetische Maßnahmen durchführen wollen, profitieren im "KfW-Energieeffizienzprogramm" von historisch niedrigen Zinssätzen, die je nach Laufzeit und Bonitätsklasse bei einem Prozent Sollzins pro Jahr starten.

Energiesparende Wohngebäude sind ein weiterer zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende. Daher bietet die KfW im Programm "Energieeffizient Sanieren" für die energetische Wohnungsmodernisierung bereits seit September 2011 Förderkredite zu einem Sollzins von einem Prozent pro Jahr an. Bei besonders energiesparenden Sanierungen kommt zusätzlich ein Tilgungszuschuss bis zu 12,5 Prozent hinzu.

Die günstige Zinsen gelten auch für das Programm "Sozial Investieren - Energetische Gebäudesanierung" für gemeinnützige Unternehmen und ziehen somit mit dem im Programm "Energieeffizient Sanieren" angebotenem Signalzins gleich.

Schlagworte zum Thema:  Finanzierung, KfW-Fördermittel, Energiesparen

Aktuell

Meistgelesen