13.12.2012 | Vermittlungsausschuss

Kein Steuerbonus für energetische Sanierung

Keine Einigung im Vermittlungsausschuss: Den lange diskutierten Steuerbonus für Gebäudesanierungen wird es nicht geben.

Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat konnte sich gestern Abend nicht über die Kostenverteilung der Steuerausfälle zwischen Bund und Ländern einigen, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Ursprünglich war geplant, dass Maßnahmen zur Dämmung von Gebäuden, der Austausch zugiger Fenster oder der Einbau energiesparender Heizungsanlagen steuerlich begünstigt werden - das Volumen sollte bis 2016 insgesamt 1,5 Milliarden Euro betragen. Der Bund sollte davon 638 Millionen Euro tragen, Bund und Gemeinden die restlichen 862 Millionen Euro.

SPD-Länder fürchten Belastungen 

Zwar wird das Programm als wichtiger Schlüssel für mehr Energieeinsparungen im Zuge der Energiewende bewertet, wovon zudem besonders das Handwerk profitieren würde. Aber gerade SPD-regierte Länder fürchten mit Blick auf Schuldenbremsen zu starke Belastungen. Für Sanierungen soll das KfW-Programm zinsverbilligter Kredite im Volumen von 1,5 Milliarden Euro pro Jahr dem Vernehmen nach nun aufgestockt werden.

>> Lesen Sie auch: KfW senkt Zinsen für Energieförderprogramme

 

Schlagworte zum Thema:  Energetische Gebäudesanierung, Steuervorteil

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