30.10.2012 | Trotz niedriger Zinsen

Geldvermögen der Deutschen steigt auf Rekordhoch

Die Deutschen haben fast fünf Billionen Euro auf der hohen Kante.
Bild: Haufe Online Redaktion

In Deutschland ist das Geldvermögen der privaten Haushalte zur Jahresmitte auf ein Rekordhoch gestiegen.

Zum Ende des zweiten Quartals hatten die Deutschen 4,811 Billionen Euro auf der hohen Kante und damit so viel noch nie, teilte die Deutsche Bundesbank mit. Trotz der sehr niedrigen Zinsen habe sich "der Trend zu liquiden Einlagen weiter fortgesetzt".

Bankeinlagen spürbar zugenommen 

In den Monaten April bis Juni hätten die Deutschen rund 39 Milliarden Euro an Geldvermögen angehäuft, hieß es weiter in der Mitteilung. Der Zuwachs fiel zwar deutlich geringer aus als im ersten Quartal (plus 50 Milliarden Euro), dennoch hätten die Deutschen deutlich mehr als im langfristigen Mittel eines zweiten Quartals angespart. Vor allem die Bankeinlagen hätten "abermals spürbar zugenommen". Im Vergleich zum Vorquartal hätten die Bundesbürger ihr Geldvermögen im zweiten Quartal aber nur um neun Milliarden Euro oder 0,2 Prozent steigern können, "weil erhebliche Kursverluste an den Kapitalmärkten von rund 30 Milliarden Euro zu Buche schlugen", hieß es weiter.

Schlagworte zum Thema:  Vermögen, Privatvermögen

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