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Förderbank KfW bleibt auf Rekordkurs

Die staatliche Förderbank KfW bleibt auf Rekordkurs. Nach den ersten neun Monaten 2011 stand ein Konzerngewinn von gut 1,8 Milliarden Euro in den Büchern, nach rund 1,5 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. "2011 wird wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für die KfW", ließ der Vorstandsvorsitzende der KfW Bankengruppe, Ulrich Schröder, mitteilen. Für das Gesamtjahr 2010 hatte die KfW den Rekordgewinn von rund 2,6 Milliarden Euro verbucht.

Bis Ende September summierte sich das zugesagte Fördervolumen auf 52,9 (Vorjahreszeitraum: 59,8) Milliarden Euro. Schröder erwartet, dass das vom Bund und den Ländern kontrollierte Institut künftig gerade auch zur Finanzierung der Energiewende herangezogen wird. Die dafür nötigen langfristigen Mittel könnten sich Geschäftsbanken wegen der anhaltenden Schuldenkrise immer schwerer beschaffen. Die KfW indes profitiert von ihrem Ansehen als einer der besten Schuldner.

Griechische Staatsanleihen abgeschrieben

Dass das Neun-Monates-Ergebnis nur knapp über dem Halbjahresgewinn von 1,76 Milliarden Euro liegt, erklärte die KfW mit Bewertungseffekten. So müssten Derivate, die der Absicherung von Zins- und Währungsrisiken gelten, nach den internationalen IFRS-Regeln zum Marktwert bilanziert werden. Dies führe zu Schwankungen. Auf ihre griechischen Staatsanleihen mit einem Nominalvolumen von rund 250 Millionen Euro schrieb die KfW inzwischen 137 Millionen Euro ab.

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