19.12.2011 | Steuern & Finanzen

Finanzämter verzichten von 2012 an auf Zahlungshinweise

Viele Finanzämter verschicken an Steuerzahler und Unternehmen per Post Zahlungshinweise bei Fälligkeit der vierteljährlichen Vorauszahlungen zur Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer. Doch dieser Service wird aus Kostengründen in vielen Finanzamtsbezirken 2012 eingestellt.

In Rheinland-Pfalz erhalten Steuerzahler und Unternehmen ab 2012 beispielsweise keine Zahlungshinweise mehr. Kostenersparnis für Porto und Papier: Rund 220.000 Euro pro Jahr. Damit Sie Ihre laufenden Vorauszahlungen nicht vergessen und um keine Säumniszuschläge zahlen zu müssen, sollten Sie Folgendes wissen:

 

  • Auf der sicheren Seite stehen Sie, wenn Sie beim Finanzamt ab 2012 die Teilnahme am Lastschrifteinzugsverfahren beantragen.
  • Dazu müssen Sie dem Finanzamt schriftlich Ihre Bankverbindung mitteilen. Telefonisch nehmen die Finanzämter keinen Antrag an.
  • Vermerken Sie sich Vorauszahlungstermine – 10. März, 10. Juni. 10. September und 10. Dezember – dennoch. Denn Ihr Konto, von dem das Finanzamt abbucht, muss schließlich zum Fälligkeitstermin der Vorauszahlungen gedeckt sein.

Tipp: Beantragen Sie beim Finanzamt ab 2012 die Teilnahme am Lastschrifteinzugsverfahren, können Sie die Abbuchung auf die laufenden Vorauszahlungen beschränken. Für alle anderen Zahlungen gilt das Einzugsverfahren dann nach wie vor nicht.

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