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Niedrige Zinsen belasten Pensionskassen von Mittelständlern

Trotz niedriger Zinsen soll es keine Einbußen bei der Altersversorgung geben, meint der DIHK.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Pensionssysteme des deutschen Mittelstands werden von den niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt belastet.

Nach Berechnungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) droht in den kommenden 15 Jahren bei den Betriebsrenten eine Deckungslücke von 4,1 Milliarden Euro. Der DIHK bestätigte einen entsprechenden Vorab-Bericht des "Handelsblatts". Auf Nachfrage versicherten die DIHK-Experten allerdings, die Betriebsrenten der Mitarbeiter seien nicht in Gefahr. Die Pensionsverpflichtungen des Mittelstands belaufen sich den Angaben zufolge auf insgesamt 24 Milliarden Euro, die eigentlich durch entsprechende Kapitalanlagen abgesichert sein sollten. Da die Zinseinnahmen nach DIHK-Schätzungen niedriger ausfallen dürften als erwartet, müssten die Unternehmen die fehlenden 4,1 Milliarden Euro über ihren Gewinn ausgleichen. Dieses Geld fehle den Mittelständlern dann für Investitionen. Die Beschäftigten müssten jedoch nicht mit Einbußen bei der Altersversorgung rechnen.

Schlagworte zum Thema:  Pensionskasse, Betriebliche Altersversorgung, Zinsen, Betriebsrente

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