31.01.2013 | Offene Rechtstreitigkeiten

Deutsche Bank rutscht tief in die roten Zahlen

Die Deutsche Bank ist in schwierigem Fahrwasser.
Bild: Frank Schulte ⁄

Die Deutsche Bank ist zum Jahresende wegen des Konzernumbaus, des Skandals um manipulierte Referenzzinsen und der vielen offenen juristischen Baustellen tief ins Minus gerutscht.

Unter dem Strich sei im vierten Quartal ein Verlust von 2,15 Milliarden Euro angefallen, teilte die größte deutsche Bank heute in Frankfurt mit. Experten hatten zwar mit einem Minus gerechnet. Die Höhe ist aber überraschend. Die Bank bezifferte die Sonderbelastungen auf insgesamt 2,9 Milliarden Euro. Offene Rechtsstreitigkeiten belasteten das Ergebnis im vierten Quartal mit rund einer Milliarde Euro. Über das Jahr gesehen ging der Gewinn um 85 Prozent auf 665 Millionen Euro zurück. Um die Aktionäre bei Laune zu halten, will die Bank für das vergangene Jahr eine unveränderte Dividende von 75 Cent je Aktie ausschütten.

 

Schlagworte zum Thema:  Rechtsstreit, Deutsche Bank, Verlust

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