18.02.2013 | Top-Thema Vom Dreher zum Maschinenbauer - Studieren mit Meisterbrief

Der Weg zur Führungsposition

Kapitel
4.000 Studiengänge stehen zur Verfügung.
Bild: Haufe Online Redaktion

Ein Studium kann für Handwerker aus mehreren Gründen sinnvoll sein.

Die einen schließen ein BWL-Studium an, um in ihrem Betrieb in eine Führungsposition zu kommen. Die anderen machen noch ein Studium in den Ingenieurswissenschaften. Denn einige Industriebetriebe lagerten die Bereiche Forschung und Entwicklung inzwischen an ihre handwerklichen Zulieferer aus, sagt Volker Born vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin. Doch der Weg vom Maurer zum Maschinenbauer ist nicht leicht. "Die Regelungen in den Bundesländern sind immer noch sehr unterschiedlich", sagt Sigrun Nickel, Forscherin am CHE. Sie hat 2009 die Möglichkeiten zum Studieren ohne Abitur untersucht und die Ergebnisse im vergangenen Jahr auf den neuesten Stand gebracht.

4.000 Studienangebote

Orientierung bietet seit Januar das Internetportal studieren-ohne-abitur.de, das das CHE mit Unterstützung vom Stifterverband aufgebaut hat. Hier finden angehende Akademiker nicht nur eine Übersicht über 4000 Studienangebote, sondern auch Tipps zum Studium, zu Stipendien und Studienkrediten. "Wenn man passende Studiengänge in der Datenbank herausgefiltert hat, sollte man direkt Kontakt zu den Hochschulen aufnehmen, um sich individuell beraten zu lassen, rät Sigrun Nickel. Ebenso könne man sich an die Berater der Agenturen für Arbeit, der Industrie- und Handelskammern sowie der Handwerkskammern wenden.

Schlagworte zum Thema:  Studium, Duales Studium, Meisterbrief, Handwerk, Hochschule

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