18.02.2013 | Top-Thema Vom Dreher zum Maschinenbauer - Studieren mit Meisterbrief

Beratung ist wichtig

Kapitel
Oft ist ein berufsbegleitendes Studium die bessere Variante.
Bild: Haufe Online Redaktion

Im Beratungsgespräch sollte geklärt werden, ob die Meisterstudenten einen Vorkurs brauchen. Gerade in technischen Fächern raten Experten zu diesen Brückenkursen.

"In manchen Fachbereichen wie Ingenieurwissenschaften sind sie nach ersten Erfahrungen unabdingbar", so Schwarz. Außerdem sollte beim Berater nachgefragt werden, ob durch die Vorqualifikation die Studienzeit verkürzt werden kann. "Das machen nur wenige Hochschulen», erklärt Born. «Vorbildcharakter hat etwa die Fachhochschule für die Wirtschaft in Hannover: Hier werden Meister des Kfz- und des Landmaschinengewerbes pauschal 75 von 210 Credit Points auf den Wirtschaftsingenieur-Bachelor angerechnet."

Berufsbegleitendes Studium 

"Studieninteressierte sollten prüfen, welches Studienformat an was für einer Hochschule ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht", rät Jochen Schwarz, Referent der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). Oft sind für Meisterstudenten Hochschulen besonders geeignet, die ein berufsbegleitendes Studium ermöglichen. "Handwerksmeister stehen anders im Leben als Abiturienten. Sie haben oft Familie oder einen eigenen Betrieb", gibt Born zu bedenken. Besonders beliebt ist daher das Fernstudium: Ein Umzug ist nicht nötig, außerdem kann man in seinem Job bleiben und sich das Lernpensum selbst einteilen. Das bedeutet allerdings, dass man sich selbst motivieren muss, die zugeschickten Studienhefte abends und am Wochenende durchzuarbeiten.

Schlagworte zum Thema:  Studium, Duales Studium, Meisterbrief, Handwerk, Hochschule

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