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Unternehmen nutzen Online-Netzwerke vor allem im Recruiting

Viele Unternehmen sehen den größten Einfluss von Online-Netzwerken beim Anwerben neuer Mitarbeiter. Nahezu ein Drittel der Finanz- und Personalmanager geht davon aus, bei der Suche nach personeller Unterstützung zukünftig vor allem online fündig zu werden. Das zeigt die "Studie Workplace Survey 2010" von Robert Half.

Für die Studie hat der Personaldienstleister Robert Half mehr als 3.000 Personal- und Finanzmanager in 13 Ländern befragt hat. Die internationalen Kollegen messen den Internet-Netzwerken weniger Bedeutung bei als die Deutschen.
Werden Fach- und Führungskräfte heute über Social-Media-Seiten angesprochen, reagiert die große Mehrheit unter ihnen jedoch noch neutral bis uninteressiert – nur gut ein Drittel der Betroffenen fühlt sich geschmeichelt.

Informationsquelle Social Media

Neben der Ansprache potenzieller neuer Mitarbeiter geht über ein Viertel der Unternehmen davon aus, dass soziale Netzwerke künftig auch verstärkt zum Überprüfen von Bewerbern genutzt werden. Dabei verrät ihnen der digitale Footprint eines Kandidaten häufig mehr als dieser in seinem Lebenslauf von sich preisgegeben hat. Somit kann durch eine kurze Online-Recherche der Gesamteindruck eines Bewerbers komplettiert werden.

Allerdings soll genau diese Kontrolle durch das Gesetz zum Arbeitnehmerdatenschutz beschränkt werden. (Lesen Sie mehr dazu im Top-Thema Arbeitnehmer-Datenschutz.)

Interne Kommunikation 2.0

Doch auch beim internen Austauch sehen die Firmen eine bedeutende Rolle der sozialen Plattformen. Etwa ein Fünftel rechnet mit einer digitalen Zukunft des Teamworks – und stärkt durch das Nutzen der innovativen Kommunikationskanäle gleichzeitig die Arbeitgebermarke.

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