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Studie: Gründungszuschuss zeigt Erfolge

Der Gründungszuschuss der Arbeitsagenturen hat sich nach Erkenntnissen von Arbeitsmarktforschern als effektive Starthilfe für arbeitslose Existenzgründer erwiesen. Auch 1,5 Jahre nach der Gründung seien 80 Prozent der Zuschuss-Empfänger noch selbstständig gewesen.

Das geht aus einer Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Weitere zehn Prozent hätten einen regulären Arbeitsplatz gehabt. "Insgesamt sind damit mehr als 90 Prozent der Geförderten in den Arbeitsmarkt integriert", berichtete das IAB. Der Gründungszuschuss unterstützt Arbeitslose, die ihr eigener Chef werden wollen.

Existenzgründer schaffen weitere Arbeitsplätze

Jeder dritte Geförderte sei inzwischen sogar selbst Arbeitgeber geworden; im Schnitt beschäftigt er nach IAB-Erkenntnissen drei Mitarbeiter, häufig allerdings in Teilzeit. Die möglichen Mitnahmeeffekte dieser Zuschussregelung stufen die Arbeitsmarktforscher als gering ein. Die Gruppe jener, deren kleines Unternehmen in den ersten sechs Monaten auch ohne Gründungszuschuss überlebt hätte, sei kleiner als 20 Prozent.

Für Altersvorsorge reicht's den Existenzgründern meist nicht

Das Armutsrisiko der geförderten Existenzgründer sei zudem nicht größer als das der restlichen Bevölkerung. 15 Prozent der frischgebackenen Jung-Unternehmer hätten allerdings angegeben, derzeit über keine Altersvorsorge zu verfügen. Ihnen drohe damit Altersarmut.

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