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Studie: Familienfreundliche Personalpolitik zahlt sich aus

Mitarbeiten binden, alle Potenziale im Unternehmen erschließen und familienfreundliche Maßnahmen umsetzen: Dass sich dieser Dreiklang lohnt, ist hinlänglich in der Theorie nachzulesen. Doch auch in der Praxis setzt sich dies mehr und mehr durch, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Wie das IW mittels einer Befragung unter mehr als 1.800 Personalverantwortlichen herausfand, praktizieren schon 66 Prozent der Unternehmen eine familienfreundliche und chancengerechte Personalpolitik, um die Mitarbeiter an ihr Unternehmen zu binden. Außerdem unterstützen sie die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten (63 Prozent), gewähren Freiräume für eigene, unternehmensförderliche Ideen (61 Prozent) und 49 Prozent lassen die Mitarbeiter hierarchieübergreifend an Strategiesitzungen der Geschäftsführung teilnehmen.

Zudem verschaffen die Unternehmen den Mitarbeitern eine hohe Zeitsouveränität bei den Arbeitszeiten (58 Prozent). So bieten 26 Prozent Vertrauensarbeitszeit und elf Prozent Telearbeit an.

 

Zusammenhang zu wirtschaftlichem Erfolg

In der Auswertung konnte das IW außerdem feststellen, dass die innovativen und die wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen bei all diesen Mitarbeiterbindungsinstrumenten tendenziell noch aktiver sind als die nicht innovativen und die weniger erfolgreichen Unternehmen. So setzen die wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen häufig um mehr als zehn Prozentpunkte über dem Durchschnitt der weniger erfolgreichen Firmen solche Maßnahmen um. Auch bei den innovativen Unternehmen zeigt sich ein ähnliches Bild.

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