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Deutsche Arbeitskosten im Mittelfeld

Die deutschen Arbeiskosten liegen im Mittelfeld in Europa.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die zuletzt deutlichen Lohnzuschläge in Deutschland haben nach Einschätzung des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) geholfen, die Krise im Euro-Raum abzumildern.

Die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Industrie haben sie nicht beeinträchtigt, sagte IMK-Chef Gustav Adolf Horn in Berlin unter Hinweis auf den aktuellen deutschen Rekord-Exportüberschuss. Deutschland liegt laut einer neuen IMK-Studie mit Lohnkosten von 31 Euro pro Arbeitsstunde (2012) an achter Stelle im EU-Vergleich - und damit weiterhin im Mittelfeld. Gegenüber 2011 rutschte die Bundesrepublik um einen Rang nach hinten, tauschte mit Finnland die Position. Höhere Arbeitskosten weisen Länder wie die Niederlande, Frankreich, Belgien und Schweden auf. Schweden hatte im vergangenen Jahr mit 42,20 Euro pro Stunde die höchsten Arbeitskosten in Europa.

Schlagworte zum Thema:  Studie, Europa, Arbeitskosten

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