| Sozialgericht

Verletzung beim Fußball kein Arbeitsunfall

Das Fußball-Freundschaftsspiel für die Firma ist kein Betriebssport.
Bild: Haufe Online Redaktion

Ein Bankangestellter, der sich bei einem Fußball-Freundschaftsspiel für sein Unternehmen verletzt hatte, kann dies nicht als als Arbeitsunfall geltend machen.

Die Teilnahme an einer solchen Partie von Bankangestellten sei kein Arbeitsunfall im Sinne des Gesetzes, stellte das Sozialgericht Frankfurt in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil klar. Der Mann hatte gegen die Berufsgenossenschaft geklagt, weil er wollte, dass sie die Behandlungskosten übernimmt - aber ohne Erfolg.

Betriebssport muss regelmäßig stattfinden 

Die gesetzliche Unfallversicherung am Arbeitsplatz greife außerhalb der regulären Arbeitstätigkeit nur beim Betriebssport oder bei betrieblichen Gemeinschaftsveranstaltungen wie Ausflügen oder Feiern, erläuterte das Gericht. Das Fußball-Freundschaftsspiel sei aber von nur 16 ausgewählten Bankmitarbeitern gegen einen von dem Unternehmen gesponserten Verein bestritten worden. Von einem "Betriebssport" mit regelmäßigem Training könne daher nicht gesprochen werden, heißt es im Urteil (Az.: S 23 U 79/12).

Schlagworte zum Thema:  Betriebssport, Arbeitsunfall, Sozialgericht, Urteil, Berufsgenossenschaft

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