20.02.2014 | Top-Thema Selbstorganisation: 7 Schritte zu einem aufgeräumten Schreibtisch

Schritt 6: Selbstbegrenzender Lesestapel

Kapitel
Sie können einfach nicht alles lesen, was Sie interessiert.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Wir sind vielseitig interessiert und sammeln aus diesem Grund eine Unmenge an Magazinen,  Zeitungsberichten, Internetausdrucken zu Themen, die für uns wichtig sind. Aber der Berg an Informationen, die wir aufnehmen möchten und die wir noch gerne lesen möchten, kann auch erdrücken.

Seien Sie daher ehrlich zu sich und akzeptieren Sie, dass man es auf Dauer nicht schaffen wird, alles zu lesen, was man interessant findet. Daher empfiehlt es sich, gar nicht erst alles aufzubewahren. Wenn Ihnen das aber schwer fällt, probieren Sie das Wegwerfen auf Probe am besten gleich aus. Nehmen Sie einen großen Karton, deponieren Sie darin die Unterlagen, und werfen Sie die Kiste in einem Jahr ungeöffnet weg, wenn Sie ihn bis dahin nicht geöffnet haben (Wegwerfdatum außen vermerken).

Bei all dem, das Sie aber dennoch lesen möchten, wird empfohlen, konsequent zu sein.  Schaffen Sie sich selbst begrenzende Systeme. Wenn der definierte Platz voll ist, werfen Sie die älteren, unten liegenden Unterlagen weg. Am besten eignet sich hierzu ein Fach im Regal, da es eine natürliche Begrenzung nach oben hat.

Die Informationsflut nimmt täglich zu. Das komplette Wissen des Mittelalters ist so umfangreich wie drei Wochenendausgaben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Wenn Sie sich das einmal bewusst gemacht haben, fällte  es leichter zu akzeptieren, dass man sowieso nicht alles wissen kann. Der Lesestapel mit seiner Begrenzung nach oben, hilft Ihnen dabei, indem er Ihnen die Entscheidung abnimmt, was Sie nicht lesen werden.

Schlagworte zum Thema:  Arbeitspsychologie, Arbeitsorganisation, Selbstorganisation

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