24.03.2014 | Reformvorschlag

Bis zu 28 Monate Elterngeld

Die Familienministerin will mit dem Elterngeld plus die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will mit einer Streckung des Elterngeldes die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.

"Wir wollen die Elternzeit flexibler gestalten. Die Lebenswelt von jungen Familien hat sich verändert", sagte sie in Berlin, wo sie Eckpunkte für ein sogenanntes Elterngeld Plus vorstellte. Dieses soll Paaren für bis zu 28 Monate zusätzlich zu einem Teilzeiteinkommen gezahlt werden. Das "Elterngeld Plus" soll maximal die Hälfte der Summe betragen, die man bisher ohne Erwerbstätigkeit nach der Geburt bekommt. Die jährlichen Mehrkosten werden mit 100 Millionen Euro beziffert. Beim bisherigen Elterngeld gibt es für maximal 14 Monate - je nach Höhe des vorherigen Nettoverdienstes - zwischen 300 und 1.800 Euro monatlich.

Regelung soll Mitte 2015 in Kraft treten

Sinn der Reform ist, dass Eltern mit einem Teilzeitjob länger Elterngeld beziehen können und so mehr Zeit für ihr Kind haben. Die 28 Monate müssen auch nicht am Stück genommen werden. Die neue Regelung soll laut Schwesig ab 1. Juli 2015 in Kraft treten.

Schlagworte zum Thema:  Gesetzentwurf, Elterngeld

Aktuell

Meistgelesen