15.02.2011 | Recht & Personal

ProFirma-Dossier: Ausbildung

Viele Betriebe finden inzwischen keine Auszubildenden mehr, oder die Bewerber sind nicht ausreichend qualifiziert. Aber es gibt Lösungen – vor allem, wenn die Unternehmer sich darauf einlassen, die Jugendlichen individueller als bisher zu betreuen. Im ProFirma-Dossier "Ausbildung" finden Sie Beispiele, Ideen und Konzepte von Unternehmen, die sich erfolgreich um talentierte Nachwuchskräfte bemühen; rechtliche Hinweise, ein Mustervertrag für Praktikanten sowie zahlreiche Expertentipps runden das Dossier ab.

  • Individualität gewinnt
    Die Liebe zum Beruf zu vermitteln, mit der eigenen Begeisterung anzustecken – das sei wohl das Wichtigste, um Jugendliche als Auszubildende zu gewinnen, ist Erich Lehnen überzeugt. Der Bäckermeister in Brüggen am Niederrhein weiß, wovon er redet. Denn „Bäcker“ gehört nach wie vor zu den eher unbeliebten Berufen. Lehnen, der rund 20 Mitarbeiter beschäftigt, davon sieben Azubis, gelingt es jedoch immer, ausreichend Jugendliche zu finden, die sich von ihm ausbilden lassen – und auch nach der Ausbildung unbedingt bleiben wollen.
  • Der Berufsausbildungsvertrag
    Der Berufsausbildungsvertrag muss schriftlich oder mündlich abgeschlossen werden. Auf diesen Vertrag sind, soweit sich aus dem Berufsbildungsgesetz nichts anderes ergibt, die für das Arbeitsrecht geltenden Rechtsvorschriften und Rechtsgrundsätze anzuwenden. Hier lesen Sie, wie so ein Vertrag aussehen sollte und was er enthalten muss.
  • Recht: Übernahme von Auszubildenden
    Manchen Tarifverträgen zufolge muss ein Arbeitgeber einen Auszubildenden nach dem Ende der Lehre zumindest befristetübernehmen. Anders ist die Lage, wenn der Azubi Jugend- oder Auszubildendenvertreter war.
  • Machen Sie die Besten draus!
    Es ist kein Geheimnis: Der Fachkräftemangel wird immer stärker zum Problem werden. Ihn zu bekämpfen, bedeutet gerade für kleinere Unternehmen mehr Aufwand in der Ausbildung und betrieblichen Weiterbildung - es bieten sich aber auch interessante Chancen.
  • Fachbeitrag Personalgewinnungsplanung
    Die Personalgewinnungsplanung enthält alle Informationen für den Gewinnungsprozess: die offenen Positionen, der jeweils geplante Besetzungszeitpunkt, die Planung der Beschaffungswege, die Festlegung der Gehaltsspannen, die beteiligten Personen, die geplanten Gewinnungskosten und den Status des Gewinnungsprozesses. Aus diesem Grund sollte sich in dieser Planung auch die Personalmarketingstrategie wieder finden.
  • Der Praktikantenvertrag
    Praktikanten sind im Betrieb zur Vorbereitung auf einen Hauptberuf tätig, um praktische Erfahrungen und Kenntnisse zu sammeln. Je nach Vergütung kann ein Praktikant ein echter Arbeitnehmer sein oder (bei Aufwandsentschädigung) nur Volontär. Nach § 26 Berufsbildungsgesetz (BBiG) werden Praktikanten, die zum Erwerb beruflicher Kenntnisse beschäftigt werden, rechtlich weitgehend den Auszubildenden gleichgestellt.

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